Welttag des Buches Prominente stellten ihre Lieblingsbücher vor


Berühmte Lesebotschafter haben zum Welttag des Buches im Hamburger St. Pauli-Theater aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen. Mit ihrem Engagement wollten sie für die Kultur des Lesens werben.

Von Siegfried Lenz bis Elke Heidenreich: Prominente Lesebotschafter haben zum Welttag des Buches am Donnerstagabend im Hamburger St. Pauli-Theater ihre Lieblingsbücher vorgestellt. Der ehemalige Bürgermeister Henning Voscherau las aus Siegfried Lenz' "Zaungast", Hamburgs neue Kultursenatorin Karin von Welck wählte Elke Heidenreich und Bischöfin Maria Jepsen entschied sich für Geschichten aus Altona. Mit ihrem Engagement wollten sie alle für die Kultur des Lesens werben.

Eigentlich hätte sie als Kultursenatorin ja Klopstock, Fichte oder Lenz wählen sollen, meinte von Welck. Aber dann hätte sie sich für Elke Heidenreich entschieden. "Da kommt Kultur vor und da kommt Wasser vor, ich dachte, das geht auch", meinte sie augenzwinkernd, als sie die Geschichte über Pinguine vorstellte, die eine Opernaufführung erleben ("Am Südpol, denkt man, ist es heiß"). Viele der insgesamt elf Interpreten, unter ihnen Schauspieler, Moderatoren und Autoren, wählten Geschichten mit Hamburg-Bezug.

Altona multikulti

Bischöfin Maria Jepsen las aus dem Buch "Palle Puzzlebüx Multikulti" vor, das ihr der Autor Norbert Mendiola vor kurzem zugeschickt hatte. "Natürlich ist die Bibel mein Lieblingsbuch, die ich jeden Tag zur Hand nehme", erklärte die Bischöfin. Aber die Geschichten über die multikulturelle Vergangenheit Altonas hätten sie sofort begeistert. In dem Buch erzählt ein Vater seinem Sohn, wie im Laufe der Jahrhunderte Holländer, Juden, Franzosen und andere Ausländer das Leben in Altona bereichert haben.

DPA DPA

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