"Baby" Vom kleinen Glück in rauen Zeiten


Mit der glaubhaften Zeichnung schräger Charaktere ist dem ehemaligen Videoclip-Regisseur Philipp Stölzl ein gefühlvoller Film über das kleine Glück in rauen Zeiten gelungen.

Eine düstere Geschichte hat sich der Musikvideo-Spezialist Philipp Stölzl für seinen ersten Kinofilm ausgesucht. Im Mittelpunkt des tragikomischen Roadmovies stehen die beiden zu Kleinkriminellen gewordenen Paul (Lars Rudolph) und Frank (Filip Peeters), die nach dem Tod ihrer beider Frauen gemeinsam Franks Tochter Lilli (Alice Dwyer) aufziehen. Die frühreife Lilli hat sich im Laufe der Jahre jedoch zu einer berechnenden Lolita entwickelt, die zum Leidwesen des Vaters anfängt, Jungen mit nach Hause zu bringen.

Verführung mit Folgen

Eines Abends verführt sie auch Paul und wird von ihm schwanger. Dadurch beginnt eine Kette von tragischen Verwicklungen. Der jähzornige Frank hält einen Jungen für den Vater des Kindes, tötet ihn und landet im Knast. Lilli und Paul fliehen indessen nach Holland und hausen dort in einem Wohnwagen. Das bleibt jedoch nicht unbemerkt, und es kommt zum tragischen Showdown an der Nordseeküste.

Tolle Darsteller, skurrile Dialoge

Mit der glaubhaften Zeichnung schräger Charaktere gelingt Regisseur Philipp Stölzl ein gefühlvoller Film über das kleine Glück in rauen Zeiten. Vor allem die wunderbaren darsteller und die originellen Dialoge ragen heraus.

DPA DPA

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