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"Goldene Himbeere": Paris Hilton räumt ab

Als er hörte, dass Paris Hilton in einem Film mitspielt, war für John Wilson, Erfinder der "Goldenen Himbeere", klar, wer einen Preis für schlechte schauspielerische Leistungen bekommt: Paris Hilton.

Aber nicht nur Paris Hilton wurde diese fragwürdige Auszeichnung verliehen, Jenny McCarthy hat gleich dreimal abgeräumt: Die Blondine wurde in der Kategorie für den schlechtesten Film, als schlechteste Schauspielerin und für das schlechteste Drehbuch ausgezeichnet. McCarthy war Produzentin, Star und Autorin des Films "Dirty Love". Doppeltes Pech: Regisseur war ihr Noch-Ehemann John Asher, der ebenfalls prompt eine "Himbeere" kassierte. Das Duo McCarthy-Asher ließ bei der Verleihung am Samstagabend in Los Angeles die ganz Großen des Showgeschäfts klar hinter sich.

"Lästigstes Ziel der Klatschpresse"

So wurden Oscar-Gewinnerin Nicole Kidman und Will Ferrell als miesestes Filmpaar für "Verliebt in eine Hexe" prämiert. Nominiert war auch Kidmans Exmann Tom Cruise ("Krieg der Welten"), der Preis für den schlechtesten Nebendarsteller ging allerdings an Rob Schneider für "Deuce Bigalow: European Gigolo". Cruise gewann jedoch in einer neuen Kategorie für das nervigste Ziel der Klatschpresse. Anlass für die Nominierung war das Spektakel, das Cruise um seine Beziehung mit Kollegin Katie Holmes gemacht hat.

Hayden Christiansen schlechtester Nebendarsteller

Als schlechteste Nebendarstellerin wurde Hotelerbin Paris Hilton ausgewählt. "Ich hätten ihnen sagen können, dass sie gewinnt, als ich das erste Mal von ihrer Rolle gehört habe", sagte der Erfinder der "Razzies", John Wilson. Die "Goldene Himbeere" für den schlechtesten Nebendarsteller gewann Hayden Christensen für "Star Wars Episode III: Die Rache der Sith". Der Film "Son of the Mask", der die Liste mit acht Nominierungen angeführt hatte, wurde als schlechteste Fortsetzung oder Remake prämiert. Der "Razzie" wird traditionell am Abend vor der Oscar-Verleihung vergeben.

David Germain/AP/AP

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo