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"Man for a day" startet im Kino Frauen, die gerne mal Mann wären


In die Haut eines Mannes schlüpfen, und sei es nur für einen Tag: ein Wunsch, der die Protagonistinnen der Doku "Man for a day" eint. Zusammen mit Performance-Künstlerin Diane Torr wagen sie den Versuch.

Täglich hören wir von der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Aber wie fühlt es sich eigentlich an, ein Mann zu sein? Die Gender-Aktivistin und Performance-Künstlerin Diane Torr bietet zur Beantwortung dieser Frage Kurse an.

Die Dokumentation "Man for a day" begleitet die Teilnehmerinnen einer solchen Veranstaltung in Berlin. Frauen, die sich einen Tag lang wie Männer bewegen, sprechen, denken, kratzen wollen. Susann verwandelt sich in "Andi" und Theresa in "Walter". Tal wird zu "Marco", Eva-Marie zu "Christian" und aus Rosa Maria wird "Ramos". Und plötzlich ist der kleine Unterschied ziemlich groß. Dieses Spiel mit Geschlechter-Zuschreibungen und biologischen Notwendigkeiten ist aufschlussreich, lustig und unglaublich spannend!

Mit Katarina Peters ("Am seidenen Faden") Dokumentation wurde im Winter 2012 die Berlinale-Reihe der Perspektive Deutsches Kino eröffnet. Seit 1979 ist Peters als Regisseurin, Tonmeisterin und Szenenbildnerin aktiv.

Man for a Day, D 2012, 96 Min., FSK ab 6, von Katarina Peters

sal/kave/DPA DPA

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