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Action! - Neu im Kino Glück im Spiel


Bruce Willis in Las Vegas? Danny DeVito auf Deutsch? Oder doch lieber Franzosen, die ausnahmsweise mal keine Lust auf Liebe haben?stern.de präsentiert die Filmstarts der Woche.
Von Sophie Albers

"The Lorax"

Regie: Chris Renaud
Mit den Stimmen von: Danny DeVito (auch in Deutsch), Florian Halm, Jannik Schürmann, Yvonne Greitzke

Ein bunter, aufregender, schlauer, lustiger, fantasievoller Film über Umweltzerstörung und Eigenverantwortung ist möglich! Und sogar das 3-D gehört einfach dazu, wenn Chris Renaud ("Ich - Einfach unverbesserlich") einen netten, aber stoffeligen Kerl ins Paradies schickt, das der dann - um seine Familie zu beeindrucken und reich zu werden - abholzt. Dr. Seuss - das amerikanische Pendant zum großen Roald Dahl - hat in genial-ehrlichen Kinderbüchern menschliche Grundprobleme auf den Punkt gebracht. Man denke nur an "Horten hört ein Hu". Nun kommt der kuschelig-schlechtgelaunte Lorax und versucht, dem Stoffel zu erklären, was er da mit der Axt im Paradies eigentlich gerade tut. Und dann gibt es noch einen kleinen Jungen auf einem ziemlich coolen Roller. So sieht die Zukunft von Animationsfilmen für Kinder aus!

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"Lady Vegas"

Regie: Stephen Frears
Darsteller: Bruce Willis, Rebecca Hall, Catherine Zeta-Jones, Joshua Jackson

In "Vicky Cristina Barcelona" ist sie uns erstmals aufgefallen, in "The Town" hat sie uns einfach alle umgehauen mit ihrer wunderbaren, unaufdringlichen, doch intensiven Präsenz. Und nun beweist die britische Schauspielerin Rebecca Hall, dass sie auch prollig kann - wie einst Julia Roberts in "Erin Brockovich". In Stephen Frears ("The Queen") neuem Film spielt die 30-jährige Hall eine Ex-Stripperin und -Kellnerin, die gut mit Zahlen umgehen kann. Sie wird zum Glücksspielmaskottchen in einem Wettbüro in Las Vegas, dessen Chef (Bruce Willis) sie lieber mag, als es der Gattin (Catherine Zeta-Jones) lieb ist. Dann lernt Beth (Hall) den netten Jeremy (Joshua Jackson) kennen und folgt ihm nach New York. Glück im Spiel und in der Liebe gleichzeitig geht nicht - oder ist zumindest verdammt kompliziert!

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"Man for a day"

Regie: Katarina Peters
Mit: Diane Torr

Täglich hören wir von der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Aber wie fühlt es sich eigentlich an, ein Mann zu sein? Die Gender-Aktivistin und Performance-Künstlerin Diane Torr bietet zur Beantwortung dieser Frage Kurse an. Die Dokumentation begleitet die Teilnehmerinnen einer solchen Veranstaltung in Berlin. Frauen, die sich einen Tag lang wie Männer bewegen, sprechen, denken, kratzen wollen. Und plötzlich ist der kleine Unterschied ziemlich groß. Dieses Spiel mit Geschlechter-Zuschreibungen und biologischen Notwendigkeiten ist aufschlussreich, lustig und unglaublich spannend!

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"Das verflixte 3. Jahr"

Regie: Frédéric Beigbeder
Darsteller: Gaspard Proust, Louise Bourgoin, Joey Starr

Eine Grundbeschreibung für französische Filme geht in etwa so: Er weiß nicht, ob er sie wirklich will, aber am Ende schläft er mir ihr und trägt auf dem Weg dorthin stilvoll zerrauftes Haar. Das gilt auch für "Das verflixte 3. Jahr", mit dem der Ex-Werberstar Frédéric Beigbeder ein weiteres Mal angeblich seine Vergangenheit aufarbeitet. Perfekter Mann mit perfektem Job und perfekter Frau wird in perfekter Pariser Wohnung sitzengelasen, schreibt unter Pseudonym ein Machomanifest und verliebt sich, dass die stilvoll zerrauften Haare erzittern. Dann findet seine Angebetete heraus, dass er das Macho-Buch geschrieben hat... Wer eine wirklich geniale französische Liebesgeschichte sehen möchte, die mit dem Ende einer Ehe beginnt, sollte sich "Fanfan & Alexandre" ansehen. Da spielt sogar Sophie Marceau mit!


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