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Schwedens Måns Zelmerlöw gewinnt den ESC

27 Bands und Künstler kämpften um die Krone beim Eurovision Song Contest in Wien. Den Sieg holte Måns Zelmerlöw aus Schweden, Ann Sophie wurde Letzte. Der Abend im ESC-Liveticker zum Nachlesen.

Von Ingo Scheel

Måns Zelmerlöws Sieg mit dem Song "Heroes" ist der sechste ESC-Titel für Schweden nach 2012, 1999, 1991, 1984 und 1974. Den zweiten Platz belegte Russland, Italien den dritten.

Ann Sophie und ihr "Black Smoke" landeten ebenso mit null Punkten ganz hinten wie Österreich. "Null Punkte, das hat schon wieder Charakter", so Barbara Schöneberger nach der Show. Wir schließen uns an. Viel Spaß mit dem Ticker zum Nachlesen und bis zum nächsten Jahr aus dem Siegerland Schweden. God natt!

+++ 00.45 Uhr: Uneinholbar +++

Das ist die Entscheidung: Schwedens Måns Zelmerlöw kann nicht mehr eingeholt werden. Mit seinem Titel "Heroes" siegt er beim Eurovision Song Contest in Wien. Am Ende des Tableaus stehen Österreich und Deutschland mit jeweils null Punkten.

+++ 00.35 Uhr: Das Ende ist nah +++

Ann Sophie wartet weiter auf ihren ersten Punkt, an der Spitze setzt sich Måns Zelmerlöw langsam ab.

+++ 00.20 Uhr: Halbzeit bei den Juroren +++

Der Stand hat Bestand: Russland vor Schweden vor Italien. Ann Sophie mit null Punkten am Ende des Tableaus. Da wäre durchaus mehr verdient gewesen, aber es ist ja erst Halbzeit. Auch Frau Gagarina sollte das mal jemand stecken, die aufgelöste Russin setzt beinah schon zur Siegesrede. Merken, den Text. Könnte später gebraucht werden.

+++ 00.13 Uhr: Der Zwischenstand so far +++

Russland 139, Schweden 134, Italien 112

+++ 00.01 Uhr: Dreikampf +++

Russland, Schweden, Italien an der Spitze - das dürfte bis zum Schluss sehr, sehr eng bleiben. Nur so eine Ahnung.

+++ 23.55 Uhr: Points, points, punkte +++

Es schlägt die Stunde der Jurys.

+++ 23.52 Uhr: Das ist Nostalgie ... +++

...langweilig wird sie nie. Die Sieger im Schnelldurchlauf, schon cool. Abba, Sandy Shaw, Lordi, ...eine Klasse für sich! Und Lena natürlich!

+++ 23.48 Uhr: Unstoppable +++

"Unstoppable" schien vor allem Conchita Wursts Friseur gewesen zu sein. Was ist denn da passiert? Davon abgesehen: Ohne das große ESC-Drama um Punkte und Podeste zündet La Wurst nicht mehr ganz so, oder?

+++ 23.37 Uhr: Kurz vorm Final Countdown +++

Jetzt noch ein wenig Geplänkel überstehen, dann beginnt der spannendste Teil des Wettbewerbs. Punktevergabe, Punktetableau, acht, zehn, zwölf Punkte. Wer macht das Rennen?

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+++ 23.29 Uhr: "Spannung" +++

Ist der Instrumentalteil länger als sonst? Formidables Intermezzo in Wien.

+++ 23.15 Uhr: Vote now! +++

Die Leitungen sind geöffnet. Zeit den gerupften Käseigel abzuräumen, Jägermeister nachzufüllen und die Tippzettel auszufüllen. Ich setze auf Lettland, Russland, Serbien.

+++ 23.09 Uhr: Ten Tenors +++

Da waren es nur noch drei: Die zehn Tenöre haben sich gesundgeschrumpft. Und ewig pumpt die Bühnenshow. Aussichten für Il Volo, das Klassiktriple aus Italien: eher wolkig.

+++ 23.04 Uhr: Feinripp +++

Die Herren in Schiesser Unterwäsche - und Frau Gagarina im Leuchtkugelkleid ist gefühlt schon auf dem Siegerpodest. Da wollten doch schon die Siegesfäustchen hochgehen, oder? Nicht auszudenken, sollte sie gewinnen. Schwerstarbeit für die Green-Room-Sanis, soviel ist jetzt schon sicher.

+++ 22.58 Uhr: Wie Mariah Carey +++

Fünfeinhalb Oktaven hat Elnur Hüseynov aus Aserbaidschan drauf, da stellen sich nicht nur in der "Stunde des Wolfes" die Nackenhaare hoch. Grandiose Stimme.

+++ 22.52 Uhr: Bäume und Gewehre +++

Schon Udo Lindenberg hat gefragt: Wozu sind denn Kriege da? Boggie aus Ungarn hat die einzige richtige Antwort: "Wars for Nothing". Und gleich noch ein "Warrior" aus Georgien von Nina Sublatti hinterher. Addams Family meets Birdman. Könnt weit vorn landen.

+++ 22.47 Uhr: Capegate aus Espana +++

Xena meets Helene Fischer meets Let's Dance. Die Hebefiguren sitzen noch nicht, die Töne dafür umso besser.

+++ 22.42 Uhr: Endlich wieder einmal ... +++

... irische Flötentöne. Was wurde eigentlich aus den Weihnachtsvierteilern von Jack London? Ganz solides Mainstream-Drama von den rumänischen Voltaj.

+++ 22.38 Uhr: Oooopulent +++

Das ist mal eine Stimme. Und ein Kleid. Aminata Savadogo hat den Song selbst geschrieben und gaaaaaaaanz genau gewusst, wo ihre Stärken liegen. Von mir 12 Punkte für Lettland.

+++ 22.35 Uhr: Im Namen der Liebe +++

Bob Ross und Geschenkpapier, wehende Gardinen aus einem Clip für Deinhard Sekt und die Farbtaste "Flieder" mit einem Streichholz eingeklemmt. Danke, Monika Kuszyńska. Der Name allein ist Musik. Wann gibt es endlich mal wieder "Das Krankenhause am Rande der Stadt?" Dr. Blaszy in den OP bitte!

+++ 22.32 Uhr: Entzückend, der Rücken +++

Ann Sophie - Glückwunsch und das nicht nur zur Rückansicht. Großes Bond-Drama, sehr solide gesungen, euphorisch bejubelt. "Starker Auftritt", sagt Peter Urban. Wir schließen uns an.

+++ 22.25 Uhr: Ein Song, uns zu knezten +++

Nenad Knežević, Künstlername Knez, mit einer grundsoliden Ballade, klassisches Mittelfeld-Material. Muss es auch geben.

+++ 22.16 Uhr: Makemakes klingenklingen nachnach +++

...ColdplayColdplay. Wie ist dieser Song denn durchs Sieb gerutscht? Unglaublich, dabei aber die selbe Message wie im letzten Jahr für Austria: Der Song hat nen Bart.

+++ 22.10 Uhr: Down under +++

Und dafür den ganzen Weg von Australien nach Austria angetreten? Guy Sebastian liefert solide ab, ohne vielfaches Oh-oh-oh kommt der "Australian Idol"-Gewinner auch nicht aus.

+++ 22.04 Uhr: Es lebe der Punk +++

Erstes kleines Zwischenfazit: Der Arschtritt der finnischen Punks von PKN wird jetzt schon schmerzlich vermisst. Wenig Highlights, kaum Spektakel. Und ob Giannis Karagiannis sich mit dieser etwas gewagten Tonverschiebung einen Gefallen tut?

+++ 21.58 Uhr: #Guckschatz +++

Viel Oh-oh-oh, eine ebenso einnehmende wie latent wettbewerbsverzerrende Bühnenshow - Måns Zelmerlöw ist eigentlich mit eigenem Videoclip angetreten. Ganz ehrlich: Not my ESC-Sieger!

+++ 21.53 Uhr: Monströs +++

Ein im Kindesalter begangener Mord als ESC-Song? Mensch, waren das Zeiten als Lordi uns das Hallelujah bliesen oder alte Ommis auf die Pauke hauten. Schwerer Stoff aus Norwegen, a-ha-Effekt der düsteren Art.

+++ 21.50 Uhr: Es ist erst zu Ende ... +++

... wenn die dicke Lady gesungen hat. Dennoch: Bitte nicht ausschalten, es kommen nach der pfundigen Bojana Stamenov aus Serbien noch 19 Interpreten.

+++ 21.48 Uhr: Schattig +++

"Face the Shadow" nennen Genealogy - ein neues Gesellschaftsspiel? - ihren Song. Gegen die Kälte helfen Umhänge, gegen das große Drama der fünf aus Armenien ist jedoch kein Kraut gewachsen. Game of Clones zum Mitsingen.

+++ 21.37 Uhr: Lasst das Mick nicht hören +++

Der Sänger in einer Coverband namens Rolling Clones, und hat sie nicht eben schon für Estland gesungen? Und was machen eigentlich Alex Swings Oscar Sings - oder wie noch gleich hießen?

+++ 21.34 Uhr: Lee? Nie! +++

Da nützen die ganzen Querverweise auf die Klassiker nichts - wenn die Töne nicht sitzen, dann kann es nur noch das Dekolletée retten. Lee Hazlewood und Nancy Sinatra wären uns trotzdem lieber gewesen.

+++ 21.30 Uhr: Goldenes Jüngelchen für Israel +++

Immer gut: Songs mit dem Wort "Mama" anfangen. Was würde Muttern dazu sagen? Jung, steck' Dir mal das Hemd in die Hose ...

+++ 21.24 Uhr: Der Himmel voller Luftgeigen +++

Das Duo Maraaya vertritt Slowenien mit "Here For You". Der Uptempo-Song mit elektrischem Piano und Streichern handelt von einer Beziehungsgeschichte. Und warum spielt der David Garrett nicht mal so Geige?

+++ 21.14 Uhr: Sympathisches Durcheinander +++

"Die größte Bühnenshow der Welt", konstatiert Peter Urban. Und in der Tat: Das Spektakel atmet bereits in der Auftaktnummer den chaotischen Spirit des Finales. Kann ja nur gut werden.

+++ 21.06 Uhr: Merci, Conchita +++

Klassischer Auftakt in Wien: Kurze, sehr kurze Gedächtnisminute für den seligen Udo Jürgens, anschließend Conchita revisited. Und dann? Silver Convention sind zurück? Nein, das Moderatorinnen-Trio singt zum Einstieg.

+++ 21.00 Uhr: Vienna Calling +++

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört: E und U. Die Wiener Philharmoniker läuten das Finale des Eurovision Song Contests ein.

+++ 20.53 Uhr: Das Wort zum Sonntag +++

Und wieder Support von ganz oben: Das Wort zum Sonntag. Gott, ist das schön.

+++ 20.51 Uhr: Kettensägen und Feuerwalzen +++

Ho-mann-Oh-mann, was für ein großartiger Song. Wo sind eigentlich Rammstein, wenn man sie braucht?

+++ 20.45 Uhr: Ferris auf dem Kiez +++

Ist das etwa Lotto King Karl? Nein - das ist Ferris MC. Mensch, was biste erwachsen geworden. Früher als Reimemonster unterwegs, heute im Schlager- und Eurovisionsrummel, im Schatten der ESSO-Häuser-Ruine. Die Zeiten ändern sich.

+++ 20.36 Uhr: Von hinten +++

Schon jetzt das Statement des Abends von Babs Schöneberger über Ann Sophie: "Wir hoffen, dass wir sie auch mal von hinten bewundern können". Bei der Prognose der Buchmacher sollte dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

+++ 20.30 Uhr: Ann Sophie for Germany +++

Es muss nicht immer Junggesellinnen-Abschied sein, warum nicht mal im Motto-T-Shirt Babs Schöneberger ins Dekolletée schauen. Die Girls in der ersten Reihe auf dem Spielbudenplatz haben es nicht ganz nach Wien geschafft und supporten Ann Sophie von der Waterkant aus.

+++ 20.25 Uhr: Flashback auf der Reeperbahn +++

Udo Jürgens, ABBA, France Gall - ne, wat schön in Schwarz-weiß. Und sonst? Würde es wohl auffallen, wenn man in der ARD das Band aus dem Vorjahr einlegt?

+++ 20.17 Uhr: Lena singt in Hamburg +++

Same Procedure in Hamburg: Auf der Reeperbahn singt man sich für den ESC warm, mit dabei - natürlich - die Siegerin von 2010: Lena. Auch sicher dabei: Ein paar Hundert Holsten-selige HSVer, die das Erreichen der Relegation feiern. Oder sich Barbara Schönebergers Frisur schöntrinken.

+++ 20.27 Uhr: Gute Nachrichten aus Irland+++

Sicher auch beim ESC in Wien ein Grund zur Freude: Beim Referendum über die Homo-Ehe in Irland haben nach Angaben des staatlichen Fernsehens die Befürworter gewonnen. Für die Homo-Ehe hätten gut 62 Prozent der Iren votiert, berichtete das Fernsehen am Samstagabend. Es berief sich auf die Auszählungsergebnisse aus 40 der 43 Stimmbezirke.

+++ 19.10 Uhr: Down under dabei +++

In diesem Jahr ist erstmals Australien als Gastland dabei. Damit ist das Feld der Finalisten so groß wie noch nie. Der australische Popsänger Guy Sebastian hat den Buchmachern zufolge ebenfalls gute Chancen. Im Falle eines Sieges wäre Australien auch 2016 dabei. Eines der möglichen Austragungsländer wäre dann Deutschland. Der ESC gilt als größte Musikshow Europas.

Das Finale in der Wiener Stadthalle werden etwa 10 000 Fans verfolgen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch. Neben 400 privaten Sicherheitsleuten sind auch 150 Polizisten in und um die Halle im Einsatz.  

+++ 17.27 Uhr: ESC-Kandidaten bereiten sich aufs Finale vor +++

Mit einer dritten Generalprobe haben sich alle Sänger am Samstagmittag auf den Eurovision Song Contest (ES) vorbereitet. Die Show am Samstagabend in der Wiener Stadthalle wird schätzungsweise von 100 Millionen Zuschauern am Fernseher angeschaut. Das Abschneiden der deutschen Starterin Ann Sophie können ESC-Fans in Hamburg bei einem großen Public Viewing auf der Reeperbahn verfolgen. Das Erste überträgt live. 27 Nationen sind im ESC-Finale vertreten. Bei den Buchmachern lag zuletzt Schweden vorn. Erstmals ist Australien als Gastland beim ESC dabei.

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