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100-Millionen-Filmprojekt "Der Wolkenatlas": Halle Berry verletzt sich während der Dreharbeiten

Es soll der teuerste deutsche Film nach "Das Parfüm" werden. Nun scheint der reibungslose Abdreh des Mammut-Projekts "Der Wolkenatlas" in Gefahr. Inmitten der Filmarbeiten brach sich Hauptdarstellerin Halle Berry ihr Bein.

Verzögerung beim Dreh des neuen Films "Der Wolkenatlas" von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern: Hauptdarstellerin Halle Berry hat sich nach Angaben des Onlinemagazins "TMZ" zur Drehzeit in Spanien den Fuß gebrochen. Der Unfall ereignete sich in ihrer Unterkunft, sie sei unglücklich gestürzt, heißt es weiter. Nach einem kurzen Aufenthalt konnte die 45-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen.

In dem Science-Fiction-Epos pielt Berry an der Seite von Oscarpreisträger Tom Hanks und dem Briten Hugh Grant. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman "Der Wolkenatlas" von David Mitchell, in dem der Bestseller-Autor eine fast tausendjährige Geschichte erzählt. Regie führen die Amerikaner Andy und Lana Wachowski, die durch die "Matrix"-Triologie bekannt wurden, sowie der deutsche Filmemacher Tom Tykwer ("Lola rennt", "Drei"). Die deutsche Produktion soll nach Angaben von Produzent Stefan Arndt etwa 100 Millionen Dollar kosten.

Gefährdet ist das Mammut-Projekt durch Berrys Unfall jedoch nicht. Zunächst soll das Problem umgangen werden, indem Szenen ohne die Schauspielerin abgedreht werden. Danach wollen sich die Regisseure mit Stuntdoublen behelfen und Szenen filmen, in denen die Beine der Schauspielerin nicht zu sehen sind. Der Film soll im Herbst 2012 ins Kino kommen.

liri/Bang
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