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Arnold Schwarzenegger: Die Rückkehr des «Terminators»

Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger präsentierte in Berlin die neueste Folge seines Action-Spektakels: «Terminator 3 - Rebellion der Maschinen».

Der «Terminator» ist zurück. Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger präsentierte in Berlin die neueste Folge seines Action-Spektakels: «Terminator 3 - Rebellion der Maschinen». Lächelnd, und zeitweilig in breitem österreichischem Dialekt, beantwortete er ausführlich alle Fragen rund um den Film, der in den USA bereits erfolgreich startete.

Kurz angebunden war Schwarzenegger dagegen, wenn es um seine mögliche Kandidatur für den Gouverneurs-Posten von Kalifornien ging. «Darüber denke ich zur Zeit gar nicht nach. Wichtig ist gerade nur "Terminator 3".» Er habe ja noch Zeit. Er werde sich später im Jahr entscheiden, ob er sich politisch engagieren wolle. In seinem neuen Film spielt Schwarzenegger wieder eine Menschen-Maschine, die die Welt vor ihrem Untergang retten soll.

Braun gebrannt, kaum Falten im Gesicht, in grauem Jackett und Cowboy-Stiefeln aus Schlangenleder mit silbernen Spitzen - fast 20 Jahre nach dem ersten Teil von «Terminator» zeigte sich Schwarzenegger annähernd so fit und dynamisch wie früher. «Älter werden hat nicht unbedingt etwas mit dick werden zu tun», sagte der gebürtige Österreicher, der seine Karriere als «Mister Universum» der Bodybuilder startete. Für so einen Action-Film müsse man fit sein. «Mit viel Bewegung und gesunder Ernährung geht das auch bei älteren Menschen.» Dass sein Jackett über dem Bauch allerdings ein wenig spannt, lässt sich auch nicht übersehen.

Auch die "Terminatrix" in Berlin

Ins Sony Center am Potsdamer Platz kamen auch Regisseur Jonathan Mostow und Kristianna Loken, die den weiblichen Roboter «Terminatrix» verkörpert, der als Killer aus der Zukunft geschickt wurde. Gegen eine Frau zu kämpfen, sei kein Problem für ihn, betonte Schwarzenegger. Im Sport, bei der Arbeit oder dem Militär seien Frauen akzeptiert. «Da können wir uns auch vorstellen, dass sie die Bösen spielen und sogar, dass sie siegen werden.»

"Jeder wäre gerne einmal eine Maschine"

Den großen Erfolg der «Terminator»-Filme erklärte Schwarzenegger mit der Roboter-Figur, die für viele Menschen interessant sei. Das Faszinierende an der Maschine in menschlicher Gestalt sei, dass sie nicht gestoppt werden könne. «Wir sind doch alle Sklaven unserer Verpflichtungen; man muss an die Familie und die Arbeit denken. Es gibt Gesetze und Bestimmungen. Jeder Mensch wäre doch gerne einmal eine Maschine, die sich um all das nicht kümmern muss.»

Ob es einen vierten «Terminator»-Film geben wird, wollte «Arnie» nicht sagen. «Erstmal müssen wir sehen, ob für den dritten Teil genug Interesse da ist.» Wenn «T3» allerdings so viel Geld einspiele wie «Terminator 2 - Tag der Abrechnung» vor zwölf Jahren, sei das nicht ausgeschlossen, sagte der Schauspieler. Der zweite Teil hatte mehr als 200 Millionen Dollar eingespielt. Für den aktuellen Film soll Schwarzenegger die Rekordgage von 30 Millionen Dollar plus eine Gewinnbeteiligung erhalten haben.

DPA