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August Diehl zu "Salt" "Es ist schon ein Geschenk"


Er durfte Angelina Jolie küssen: In dem Agententhriller "Salt" spielt August Diehl den Mann von Angelina Jolie. Im Gespräch mit stern.de verrät der deutsche Schauspieler, warum ihn das jetzt erst aufregt.
Von Sophie Albers

Wie fühlt es sich an, in einem der besten Thriller der letzten Jahre mitzuspielen?
Ist er das?

Oh ja.
Wie sich das anfühlt, kommt eigentlich jetzt gerade erst hoch, weil der Film nun rauskommt. Ich weiß es noch gar nicht so genau, ich kann das schwer in Worte fassen. Ich werde gerade immer aufgeregter, je mehr Fragen kommen, ehrlich gesagt... (lacht)

Während des Drehs hatten Sie wirklich keine Ahnung, wie gut das werden könnte?
Nein, während des Drehs ist man so konzentriert auf die Aufgabe, die man da hat, und es gut zu machen, dass diese Fragen komplett in den Hintergrund rücken.

Ich finde Ihre Rolle des Spinnnenexperten Mike Krause großartig, aber ich habe mich schon gewundert, dass Sie sie angenommen haben.
Ja, es ist etwas Neues. Ich habe so ein Love-Interest vorher noch nicht gespielt, wo es auch keine großen Möglichkeiten gibt, die Figur groß auszubauen. Aber trotzdem fragt man sich im Film die ganze Zeit, wer das eigentlich in Wirklichkeit ist. Das ist schon ein Geschenk.

Wussten Sie von Anfang an, dass Angelina Jolie Ihre Partnerin sein wird?
Ja, ich kam ganz spät dazu. Da war das alles schon fix.

Und wie fühlt sich das an: Ich bin jetzt mal der Mann von Angelina Jolie?
Das ging ja alles sehr schnell. Es gab ein Casting in Washington. Aber was passiert ist, habe ich erst ein paar Tage später realisiert. Und dann fing die Arbeit auch schon an. Es war ein aufregendes Gefühl. Ein Monat in New York...

... und der Mann der begehrtesten Frau der Welt ...
Dazu fällt mir nicht wirklich etwas ein, weil ich während des ganzen Drehs eigentlich immer nur gedacht habe, ich bin der Mann von Salt - und nicht von Angelina Jolie. Und jetzt kommen die Fragen. (grinst) Das ist ein seltsames Gefühl, und das wird auch sicher noch etwas mit mir machen in den kommenden Wochen, wenn der Film draußen ist.

Und wie fand Ihre Frau das?
Das Schlimmste war eigentlich, dass ich einen Monat weg war. Aber dann gab es noch einen Nachdreh im letzten Winter, und da ist sie mitgekommen nach New York.

Wie war denn nun die Arbeit mit Jolie?
Sehr angenehm, auf Augenhöhe, deshalb hat es auch solchen Spaß gemacht. Beide, Jolie und Noyce (Regisseur Philip Noyce, Anm.Red.), haben mich unglaublich unterstützt und mir das Gefühl gegeben, dass die Rolle sehr, sehr wichtig ist. Am Set herrschte eine sehr familiäre, lustige, manchmal sogar alberne Atmosphäre. Angelina Jolie hat mich einmal gefragt, welchen meiner Filme ich denn besonders mögen würde, sie hätte jetzt nämlich eineinhalb Stunden Mittagspause und würde sich gern einen Film von mir angucken.

Und welchen haben Sie ihr empfohlen?
"Was nützt die Liebe in Gedanken".


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