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"Homecoming" bei Netflix: Beyoncé kündigt Coachella-Doku an – warum ihr Auftritt dort in die Geschichte eingehen wird

Ihr Auftritt beim Coachella-Festival war legendär und setzte ein Zeichen. Beyoncé Knowles weiß das und kündigt den nächsten logischen Schritt an: ihren Netflix-Film "Homecoming". 

Netflix: Beyoncé ist gleich Regisseurin und Star im neuen Film "Homecoming"

"Beyoncé ist größer als Coachella" titelte die "New York Times" im April vergangenen Jahres. Und sie hatte recht. Als erste schwarze Frau brachte Beyoncé Knowles das Festivalgelände in Palm Springs vor genau einem Jahr zum Beben. Mit einem Auftritt, der ihre Machtdominanz im Musikbusiness demonstrierte, ließ "Bey" vergessen, dass das "Coachella"-Festival nach vielen erfolgreichen Jahren vor allem wegen der unzähligen Poser-Bilder jedes x-beliebigen Influencers in den Köpfen bleibt. Es stimmt, zweifelsohne: Beyoncé ist größer als Coachella. Und wer wüsste das besser als die "Queen B" selbst?

Beyoncé-Doku bei Netflix

Wer ihren historischen Auftritt verpasst hat, darf sich jetzt freuen: Denn am 17. April veröffentlicht Netflix weltweit die offizielle Konzert-Doku. "Homecoming - Ein Film von Beyoncé" heißt das Projekt, das die Ausnahmekünstlerin bei den Vorbereitungen und auf dem Festival selbst begleitet hat. Und der Trailer zum Film ist vielversprechend: Gezeigt werden Backstage-Szenen, darunter Bilder von Beyoncé mit ihren Kindern und Ehemann Jay Z sowie der Auftritt selbst.

Aber Fans und Zuschauern wird nicht einfach nur ein Konzertfilm versprochen. Das wäre zu einfach. Aus dem Off sind Tonaufnahmen der Poetin Maya Angelou zu hören, die sagt: "Es geht mir vor allem darum, eine Vertreterin meiner Ethnie zu sein, der ganzen Menschheit." Beyoncé selbst ist im Trailer nicht zu hören, stattdessen die 2014 verstorbene Autorin, die über die Jahrzehnte zu einer afroamerikanische Ikone geworden ist.

"Beychella": Ein Triumphzug

Doch Angelous Worte hätten auch aus Knowles Mund kommen können. Beim Coachella-Festival hat Beyoncé unterstrichen, was es heißt, eine schwarze Frau in den USA zu sein. Sie ist bei weitem nicht die erste afroamerikanische Sängerin, die es zu Welterfolg geschafft hat. Und doch war sie die erste, die als Headlinerin das Festival anführen durfte. Eine Ehre, ja. Aber vor allem eine große Verantwortung und eine Chance für sie, ein Zeichen zu setzen. Und so wurde aus einem Konzert ein Triumphzug, ein Meilenstein. Mit jeder choreographischen Finesse, mit jedem Outfitwechsel hat Beyoncé ein Zeichen gesetzt. Gegen Rassismus, für Feminismus. 

Die Doku "Homecoming" ist der nächste logische Schritt in der Machtdemonstration des Superstars. Beyoncé plant langfristig. Natürlich filmte ihr eigenes Kamerateam ihren Auftritt, natürlich war ihre Choreographie genau darauf abgestimmt. Und natürlich wurden einen Tag nach "Beychella" alle Videoaufnahmen ihrer Show aus dem Netz gelöscht. Die 37-Jährige hat die Strippen gerne selbst in der Hand. 

Im vergangenen Jahr beehrte sie das Coachella-Publikum mit einem Spektakel. Und genau darauf darf sich jetzt auch der Rest der Welt freuen. 

"Homecoming - Ein Film von Beyoncé" gibt es ab dem 17. April bei Netflix zu sehen

Netflix: Beyoncé ist gleich Regisseurin und Star im neuen Film "Homecoming"
ls