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Klage unter Pseudonym: Deutsche Schauspielerin verklagt Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung

Jetzt hat auch eine Deutsche Klage gegen den einstigen US-Filmmogul Harvey Weinstein eingereicht. Die Schauspielerin wird in den Akten unter Pseudonym geführt.

Eine deutsche Schauspielerin hat den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung angeklagt. In der am Montag in Los Angeles eingereichten Klageschrift wirft eine unter dem Pseudonym Emma Loman geführte Frau dem in Ungnade gefallenen früheren Filmmogul vor, sich während des Filmfestivals in Cannes im Jahr 2006 an ihr vergangen zu haben. Demnach habe Weinstein Loman eingeladen, um ihre Karriere mit ihr zu besprechen. Die Schauspielerin wirft dem Produzenten unter anderem Körperverletzung und Freiheitsberaubung vor.

Die Frau lernte Weinstein nach eigenen Angaben im Jahr 2004 auf dem Filmfestival in Venedig kennen. Das ehemalige Model gibt an, sie habe anfangs zögerlich auf die Einladung des Produzenten reagiert. Doch Weinsteins Hartnäckigkeit - sein Assistent rief sie angeblich bis zu 30 Mal am Tag an - habe sie dazu veranlasst, anzunehmen.

Harvey Weinstein verhielt sich zunächst professionell

In zahlreichen Treffen habe Weinstein sich sehr professionell verhalten, erklärte Loman. Das änderte sich nach Angaben ihres Anwalts jedoch, nachdem der Produzent sie unter dem Vorwand möglicher Filmrollen in seine Hotel-Suite lockte. Er habe die Schauspielerin "überwältigt" und "vergewaltigt", hieß es in der Klageschrift. 

Im Anschluss habe der 66-Jährige Loman mehrmals deutlich gemacht, das er ihre Karriere ruinieren könnte, sollte sie an die Öffentlichkeit gehen. Deswegen bewahrte sie laut Anklage zunächst Stillschweigen.

Die ersten Vorwürfe sexueller Übergriffe und Gewalt gegen den Filmproduzenten waren im Oktober laut geworden. Seither warfen ihm mehr als hundert Frauen derartige Taten vor, darunter Stars wie Salma Hayek, Angelina Jolie und Gwyneth Paltrow. Weinstein bestreitet, jemals Frauen gegen ihren Willen zum Sex gezwungen zu haben. Der Hashtag #MeToo wurde in diesem Zusammenhang zum Sammelruf für den Kampf gegen sexuelle Gewalt.

Harvey Weinstein: Chronologie der Vorwürfe sexueller Belästigung und mutmaßlicher Vergewaltigung
che/AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.