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Verschiedenes: Die Osbournes: Die erste Staffel

Ozzy Osbourne, einstiger Rockstar, steht seit drei Staffeln im Mittelpunkt einer überaus erfolgreichen Doku-Soap auf MTV. Alle Folgen der ersten Staffel sind nun auf zwei DVDs zu sehen.

Ozzy Osbourne, das war doch der "Fucking Prince of Darkness", der Frontmann von Black Sabbath. Der durchgeknallte Drogenjunkie, der "Paranoid" brüllte und einer Fledermaus bei einem Konzert den Kopf abbiss, ist nun bereits seit drei Staffeln der Star einer Doku-Soap, die MTV die höchsten Einschaltquoten aller Zeiten beschert hat. Alle Folgen der ersten Staffel sind nun auf zwei DVDs zu sehen – werbefrei und unzensiert.

Ozzy lebt mit seiner Frau Sharon und den Kids Kelly und Jack in einer noblen Villa in Los Angelos. Hier zeigt sich das Oberhaupt der Familie als tatteriger Rockopa, der keinen klaren Satz mehr formulieren kann, an der TV-Fernbedienung scheitert und am Ende doch nur seine Ruhe haben möchte. Doch der ständig vor sich hin nuschelnde Ozzy kann sich einfach nicht ausruhen. Seine Kids streiten sich mit einer Penetranz, dass man dem gestressten Ozzy am liebsten ein paar Tranquilizer in die Hand drücken möchte. Zum Glück gibt es da die eisenstarke Sharon, die es schafft, die chaotische Promi-Familie mit Härte und Witz zusammenzuhalten.

Kotzende und überall hinkackende Hunde, die pubertären Anwandlungen der Kids und eine irrwitzige Fuck-Konzentration in allen Reden des alten Meisters sorgen für perfektes Entertainment. Und nach einigen Folgen ist klar, dass diese Familie zwar ziemlich kaputt, aber auch sehr glücklich ist. Eine tiefe Liebe hält die Mitglieder zusammen. Die Erziehungsmethoden der Osbournes greifen anscheinend besser als bei so manch einer Normalo-Familie. Aber wie dem auch sei: Bei dieser Doku-Soap schaltet man garantiert nicht vor dem Ende ab. Das ist kultige Unterhaltung pur.

Besonders heiß sind die vielen DVD-Extras, die geschnittene und entfallene Szenen, Gespräche mit den Osbournes und einen Ozzy-Übersetzer bieten.

Carsten Scheibe

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo