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Neues Black-Sabbath-Album "13": Die Metal-Senioren sind zurück

Black Sabbath gelten als Mitbegründer des Heavy Metal. Nach 35 Jahren gibt es ein neues Album der Band. Die alten Streitigkeiten sind überwunden, wie auch die Krebserkrankung von Gitarrist Tony Iommi.

Was die Reunion von Take That für die Popmusik ist, ist der Zusammenschluss von Ozzy Osbourne mit Black Sabbath für den Heavy Metal. Bei keiner anderen Metal-Band ist die Wiedervereinigung mit größerer Neugierde begleitet worden. Nach 35 Jahren fand die Band (fast) in der Urbesetzung wieder zusammen und bringt ein Album auf den Mark. "13" heißt das Werk von Ozzy Osbourne, Geezer Butler und Tony Iommi. Schlagzeuger Bill Ward stieg vorzeitig aus. Ihn ersetzte Brad Wilk von Rage Against The Machine.

"Wir hatten eine sehr angenehme Zeit zusammen. Es war viel besser als früher", erzählt Gitarrist Iommi: "Jeder war sehr motiviert." Die Streitigkeiten von damals, als sie Sänger Osbourne wegen seiner Drogen- und Alkoholexzesse aus der Band warfen, und nur noch die Rechtsanwälte kommunizierten, seien vergessen. Die Arbeiten zu dem aktuellen Longplayer begannen schon vor Jahren. "Damals bekam ich einen Anruf von Sharon (Sharon Osbourne, Managerin und Ehefrau von Ozzy), ob ich nicht mal mit Ozzy wegen eines neuen Albums telefonieren möchte", berichtet Iommi.

So kam die Reunion der Metal-Pioniere ins Rollen. Erschwert wurden die Aufnahmen mit Star-Produzent Rick Rubin allerdings von der Lymphdrüsen-Krebserkrankung Iommis. Eine Chemotherapie hat den Krebs indes vorerst besiegt. "Die Aufnahmen haben mir während meiner Krebserkrankung sehr geholfen. Es war gut, dass ich etwas zu tun hatte, anstatt herumzusitzen und Trübsal zu blasen", betont der 65-jährige Riffmeister der Band und ergänzte: "Die Erkrankung hat mich kämpferisch gemacht." Schulfreund Butler sagte im "Spiegel": "Tony war entschlossener denn je. Ozzy und mich hat es mitgerissen, wie stark Tony war."

Ozzy Osbourne gesteht Rückfall

Madman Ozzy Osbourne selbst soll in dieser Zeit wieder rückfällig geworden sein. Die Boulevardmedien zitieren sein reuevolles Geständnis, anderthalb Jahre lang wieder Alkohol getrunken und Drogen genommen zu haben. In der Szene wird allerdings eher über eine PR-Aktion aus dem Hause Osbourne gemunkelt. Iommi kann jedenfalls nur Gutes über den Sänger berichten. "Ozzy war großartig, er hat besser gesungen als früher. Meistens war er als Erster im Studio und hat einen tollen Job gemacht."

Die acht Songs auf dem Album würden sehr stark zurück zu den Wurzeln der Band gehen. "13 basiert auf unseren früheren Werken. Wir wollten das, und auch Rick Rubin hat uns in diese Richtung gelenkt", sagt Iommi. "Die Aufnahmen sind rau und ursprünglich ohne Overdubs, so wie wir es in den Anfangstagen gemacht haben." Dabei spielte die Band die Songs, die sich zwischen langen Midtempo-Balladen, schweren Riff-Monstern, aber auch bluesigen Anleihen bewegen, live ein - für die heutige Zeit sehr ungewöhnlich.

Im letzten Song "Dear Father" erklingen wieder der Regen und die Glockenklänge des Intros zu "Black Sabbath", dem ersten Song des Debütalbums aus dem Jahr 1970. Soll sich hier etwa der Kreis schließen und das Ende verkünden? "Nein, nein", wehrt Iommi ab, "das war Rick Rubins Idee und soll nur den Bezug zu unseren Ursprüngen symbolisieren."

Matthias Bossaller, DPA / DPA
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo