"Let's Dance"
Diese drei Tanzpaare stehen im Finale

Ross Antony gab für die Chance aufs "'Let's Dance"-Finale buchstäblich sein letztes Hemd. Aber hat es auch gereicht?
Ross Antony gab für die Chance aufs "'Let's Dance"-Finale buchstäblich sein letztes Hemd. Aber hat es auch gereicht?
© Foto: RTL / Stefan Gregorowius

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Die drei Finalistenpaare von "Let's Dance" 2026 sind gefunden - womit auch klar ist, welcher Promi auf dem undankbaren Platz 4 landete.

Schon war es gekommen, das Halbfinale der aktuellen "Let's Dance"-Staffel (bei RTL, auch auf RTL+). Am Abend des 22. Mai klärte sich folglich auch, welchem Promi nur der undankbare 4. Platz zuteilwurde. Wer scheiterte denkbar knapp am Finaleinzug und der Chance, zum "Dancing Star" im Jahr 2026 gekürt zu werden?

Drei Chancen, zu überzeugen - oder zu versagen

Da die üppige Sendezeit auch mit nur vier Tanzpaaren gefüllt werden musste, stand für die berühmten Kandidatinnen und Kandidaten dreifache Fußarbeit an. Und so hatten die Musiker Ross Antony (51), Anna-Carina Woitschack (33) und Milano (27) sowie "Ninja Warrior" Joel Mattli (32) gleich mehrfach die Chance, zu überzeugen - oder aber krachend zu versagen. Jeweils zwei Einzeltänzen plus einem knallharten "Impro Dance" sei Dank.

Fast perfekt und leichte Hüftprobleme

Den Auftakt machte das Traumpaar Milano und Marta Arndt. Mit ihrem Charleston schrammten die beiden nur knapp an der Maximalpunktzahl vorbei und schnappten sich 29 Punkte.

Ganz konnten die beiden in ihrem zweiten Tanz, einer Rumba, nicht mit ihrem Auftakt mithalten - "die Hüfte abwärts" war schuld. Solide 25 Punkte gab es aber dennoch, wodurch ihre Gesamtpunktzahl auf 54 anstieg.

Die "Standard-Queen" schlägt wieder zu

Nach einer Schwächephase in der Woche zuvor zeigte sich auch Woitschack gewohnt stabil. An der Seite von Profitänzer Evgeny Vinokurov gab es für ihre Samba 26 Punkte.

Im Laufe der Staffel hat sich Woitschack den Ruf als "Standard-Queen" erarbeitet. Das bewies sie bei ihrem zweiten Tanz des Abends eindrucksvoll. Für den langsamen Walzer gab es ihrerseits fast perfekte 29 Punkte. Somit hatte sie sich gemeinsam mit Vinokurov und 55 Zählern sogar noch an Milano und Arndt vorbeigeschoben.

Pausenclown mit den flinken Füßchen

Seine flinken Füßchen musste derweil Antony an der Seite von Mariia Maksina beim Quickstep unter Beweis stellen. "Der schwächste Tanz seit fünf Shows", befand jedoch Jurymitglied Joachim Llambi und erntete dafür den obligatorischen Unmut des Publikums - und erstaunlich scharfen Gegenwind seiner beiden Kollegin Motsi Mabuse und Jorge González. Wo die beiden eine Acht-Punkte-Performance gesehen hatten, vergab Llambi nur eine Sechs, also summa summarum 22 Zähler.

Worin sich die Jury jedoch einig war: Auch wenn die Schritte mitunter nicht immer stimmen bei Antony, großes Storytelling-Talent auf dem Tanzparkett besitzt er. Perfekt also für seinen zweiten Tanz, einem Contemporary, der für eine Seltenheit sorgte. Denn während seine Jurykollegen jeweils neun Punkte vergaben, zückte der sonst überstrenge Llambi als einziger die Zehn in die Höhe. Mit dem ersten Tanz zusammengerechnet also 50 Punkte.

Knapp an der 50-Punkte-Marke gescheitert

Überraschend viel Kritik mussten bei ihrem ersten Tanz auch der "Ninja Warrior" Mattli und seine Tanzpartnerin Malika Dzumaev einstecken. Für ihre Salsa gab es ebenfalls nur durchwachsene 22 Punkte.

Auch hier also einiges an Verbesserungspotenzial in Tanz zwei. Statt Salsa stand hierbei ein Tango auf dem Programm, und der saß wesentlich besser. Von jedem Jurymitglied gab es neun Zähler, also 27 insgesamt. Ein starkes Ergebnis, durch die Hypothek aus dem ersten Tanz waren Mattli und Dzumaev aber dennoch das einzige Paar des Halbfinales, das nicht die 50-Punkte-Marke knackte.

Der gefürchtete "Impro Dance"

Aber es stand ja noch eine Herausforderung an. Jahr für Jahr gilt der "Impro Dance" als gefürchtet. In diesem Jahr fiel dieser besonders hart aus, denn dieses Mal mussten sogar zwei Tanzrichtungen spontan miteinander kombiniert werden.

Für Ross Antony und Mariia Maksina gab es sogleich eine Horror-Kombination: Cha-Cha-Cha und Wiener Walzer. Doch siehe da: Der Mix ging überraschend gut auf und bescherte den zwei weitere 26 Punkte. Gesamtpunktzahl nach allen drei Durchgängen: 76 Punkte.

Auch für Joel Mattli und Malika Dzumaev bestand eine Hälfte aus Cha-Cha-Cha, die andere hingegen aus einem Slowfox. Sie improvisierten sich sogar zu 27 Punkten. Gesamtpunktzahl nach allen drei Durchgängen: ebenfalls 76 Punkte.

Cha-Cha-Cha Nummer drei, nun mit einem Paso Doble "gefused" - diesen Mix gab es für Milano und Marta Arndt, die in nur 30 Sekunden Vorbereitung einen perfekten Tanz hinlegten. Und so fielen sie doch noch, die 30 Punkte. Gesamtpunktzahl nach allen drei Durchgängen: 84 Punkte.

Den Abschluss bildeten somit Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov mit einer Mischung aus Jive und Wiener Walzer. Und auch, wenn es rechnerisch nicht ging, ihnen wurde sogar eine noch bessere Leistung attestiert. "Eigentlich müssen wir gar nicht die Zahlen hochhalten, ihr wisst, was kommt", versprach Llambi. Und so endete das Halbfinale mit einer weiteren 30-Punkte-Wertung. Gesamtpunktzahl nach allen drei Durchgängen: 85 Punkte.

Sie machen das Finale unter sich aus

Keine allzu große Marge also zwischen Platz eins und Platz vier in der Endabrechnung - womit einmal mehr das Publikum zum Zünglein an der Waage wurde. Als erstes Paar durften Milano und Marta Arndt durchatmen, sie haben es ins Finale geschafft. Ebenso wie Anna-Carina Woitschack und Evgeny Vinokurov. Auf den letzten Drücker buchten schließlich noch Joel Mattli und Malika Dzumaev das Finalticket, womit gleichzeitig feststand: Für Staffelliebling Ross Antony und Tanzpartnerin Mariia Maksina hat es nicht gereicht.

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