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Kinostart "Wall Street - Geld schläft nicht": Der Gekko lässt das Gieren nicht

In der Fortsetzung von Oliver Stones Klassiker "Wall Street" kehrt der einstige Zocker Gordon Gekko geläutert aus dem Gefängnis zurück. Doch hat sich der Finanzhai von damals wirklich zum Gutmenschen á la Michael Moore gewandelt?

In "Wall Street - Geld schläft nicht", der Fortsetzung des Klassikers von 1987, taucht der Oscar-gekrönte Michael Douglas in der Paraderolle des Gordon Gekko nach Jahren im Gefängnis wieder aus der Versenkung auf. Zunächst scheint es so, als ob er sich ausschließlich seinem Verhältnis zu Tochter Winnie (Carey Mulligan, "An Education") widmen möchte. Doch nicht nur deren Verlobter Jacob (Shia LaBeouf) ist Investmentbanker, auch Gekkos Gier nach Macht und Reichtum erwacht schnell wieder.

Fristete die Finanzwelt in den 80er Jahre noch ein graues Dasein in den hinteren Teilen der Zeitungen, ist sie im 21. Jahrhundert längst zur schmerzhaften und selbstverständlichen Realität geworden. Das Thema des Films ist nach dem Börsencrash daher so brisant wie kaum zuvor.

Wall Street - Geld schläft nicht, USA 2010, 110 Min., FSK ab 6, von Oliver Stone, mit Michael Douglas, Shia LaBeouf, Josh Brolin, www.wallstreet-geldschlaeftnicht.de

DPA / DPA