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Neue Festival-Location: Loolapalooza mit den Foo Fighters und The xx

Neues Jahr, neuer Veranstaltungsort: Das Lollapalooza zieht 2017 wieder um und findet auf der Rennbahn Hoppegarten statt. Auch die ersten Künstler sind für das Festival bestätigt. 

Im vergangenen Jahr fand das Lollapalooza im Treptower Park statt

Im vergangenen Jahr fand das Lollapalooza im Treptower Park statt, 2017 wird das Festival vor den Toren Berlins zu finden sein

"Saddle your horses!": Mit diesem Slogan wird der erste Trailer für das Festival Lollapalooza in Berlin beworben. Die Organisatoren spielen damit auf den neu-gewählten Ort für die Veranstaltung an: 2017 findet das Lollapalooza auf der Rennbahn Hoppegarten statt. Am Mittwoch wurden auch erste Künstler angekündigt, die vor den Stadtgrenzen Berlins spielen werden. Die Foo Fighters, Mumford & Sons sowie The xx sind dabei. Auch deutsche Acts sollen auftreten: Rapper Marteria, die Kölner Erfolgs-Band Annenmaykantereit sowie die Berliner Beatsteaks haben bereits zugesagt.

Lollapalooza in Berlin und Paris 

Das Festival findet zum dritten Mal statt - und zum dritten Mal an einem anderen Ort. 2015 feierte es auf dem Tempelhofer Feld in Berlin seine Europa-Premiere. Wegen der dort errichteten Flüchtlingsunterkünfte musste das Lollapalooza im vergangenen Jahr in den Treptower Park umziehen, wo es vorab zu enormen Protesten der Anwohner gekommen war. Die Reaktionen auf die Rennbahn Hoppegarten fallen unterschiedlich aus: Einige freuen sich über kürzere Anfahrtswege, andere reagieren eher genervt, dass das Festival in Brandenburg statt in Berlin stattfinden wird. Die "taz" nimmt es mit Humor. 


Das Lollapalooza wurde 1991 von Jane's Addiction-Sänger Perry Farrell ins Leben gerufen. Das populäre US-Festival gibt es neben dem Stamm-Austragungsort in Chicago auch in Argentinien, Chile und Brasilien. In Europa kommt in diesem Jahr mit Paris (22./23. Juli) noch ein zweiter Ableger dazu.

Dort sind bereits die Bands Imagine Dragons und Red Hot Chili Peppers sowie der Sänger The Weeknd angekündigt. Für die deutsche Ausgabe wurden als weitere Künstler Rapper Cro, die britischen Bands London Grammar und Metronomy und Dance-Größen wie Hardwell und Marshmello bestätigt. Auch die Wiener Band Wanda oder die Londoner Bear's Den tragen zur musikalischen Vielfalt bei. 

fri / DPA