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Star-Auftritte: Diese Cameos sind aus "Ocean's 8" geflogen

In "Ocean's 8" lassen sich jede Menge bekannte Gesichter entdecken. Doch nicht alle Star-Auftritte haben es durch den Schnittraum geschafft. 

Filmszene aus Ocean's 8

Sarah Paulson, Sandra Bullock und Rihanna in Ocean's 8

DPA

In "Ocean's 8" spielt Sandra Bullock ("Selbst ist die Braut") Debbie Ocean, die Schwester von George Clooneys Alter Ego Danny Ocean. Da liegt der Verdacht nahe, dass der eine oder andere Cameo-Auftritt aus der Original-Trilogie in der weiblichen "Ocean's"-Version zu sehen ist. Kinozuschauer können sich tatsächlich über bekannte Gesichter freuen. Doch ein paar gedrehte Cameos sind im Schnittraum verloren gegangen. Achtung, die folgenden Passagen enthalten Spoiler aus "Ocean's 8", der am 21. Juni in den deutschen Kinos anläuft.

Diese Stars fehlen in Ocean's 8

Sowohl Matt Damon ("Der Marsianer - Rettet Mark Watney") als auch Carl Reiner ("Ocean's 11") standen für "Ocean's 8" vor der Kamera. Der 96-jährige Reiner erklärte im Interview mit "Vanity Fair" im Juni 2017, dass er eine kleine Szene mit Sandra Bullock gedreht habe, die er als seine Lieblingsschauspielerin beschrieb. Es sei ihm ein großes Vergnügen gewesen. Doch seine Figur Saul Bloom ist in der Kinoversion nicht zu sehen.

Matt Damon wiederum ließ im Interview mit "Collider" im Frühjahr 2017 bereits durchblicken, dass er ebenfalls für einen Cameo vorgesehen sei. Aber auch von Linus Caldwell fehlt in "Ocean's 8" jede Spur. Es wurde gemunkelt, dass Damon wegen seiner Aussagen rund um die "MeToo"-Debatte aus dem Film geschnitten wurde. Tausende Fans hatten in einer Online-Petition dazu aufgerufen, alle Szenen mit Damon aus dem Film zu entfernen.

Regisseur Gary Ross, der auch am Drehbuch von "Ocean's 8" mit geschrieben hat, erklärte "The Hollywood Reporter", dass es bei der Wahl der Cameo-Auftritte darauf angekommen sei, wie sie in die Geschichte passen und wie sich die Erzählung entfalte. Und einige Cameos hätten schlichtweg nicht in den Fluss des Films gepasst, "aus redaktionellen und erzähltechnischen Gründen". Immerhin haben sie nach dem offiziellen Ende der Dreharbeiten zehn weitere Tage Material gesammelt. Da können Fans nur hoffen, dass die verloren gegangenen Cameos ihren Weg ins Heimkino finden.

Star-Armut herrscht im Kino trotzdem nicht

Während und Reiner in der Konversion von "Ocean's 8" fehlen, gibt es ein Wiedersehen mit Elliott Gould und Shaobo Qin. Elliott Goulds Alter Ego Reuben Tishkoff taucht bereits zu Beginn des Streifens auf. Sandra Bullock besucht als Debbie Ocean das Grab ihres vermeintlich verstorbenen Bruders Danny Ocean, als Reuben sich zu ihr gesellt. Er warnt sie davor, ihren Plan bei der Met Gala durchzuziehen.

Shaobo Qin durfte als Yen in der Original-Trilogie seine akrobatischen Körperkünste unter Beweis stellen. Und diese kommen den Ladys in "Ocean's 8" erneut zugute. Cate Blanchetts Lou engagiert Yen für den Juwelenraub.

wiederum bekommen Fans lediglich in Form eines Fotos zu Gesicht. Sollte es weitere Teile mit den Ladys geben, wäre sein Cameo sicherlich am gefragtesten. Sein Tod ist in "Ocean's 8" eher ein Running Gag - und Beweise für sein Ableben gibt es offenbar keine ...

sve / SpotOnNews
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo