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Großaufnahme: 15 Dinge, die Sie über Rose Byrne wissen müssen

Nach sehr viel Drama, vor allem in der Anwalts-Serie "Damages", schlug die Australierin 2011 "Brautalarm" und zählt seitdem zu den lustigsten Komödiantinnen Hollywoods. Aktuell hat es Rose Byrne in dem Schwank "Plötzlich Familie" mit gleich drei Pflegekindern zu tun.

Schauspielerin Rose Byrne

Schauspielerin Rose Byrne

Getty Images
  • In ihrem neuen Film spielen Rose Byrne und Mark Wahlberg ein glückliches Ehepaar, das gleich drei Pflegekinder aufnimmt. Nun sind sie "Plötzlich Familie", was erwartungsgemäß ihr bisheriges, gemütliches Leben komplett aus dem Ruder laufen lässt.
  • Rose kam am 24. Juli 1979 in Balmain, einem Vorort von Sydney, als jüngstes von vier Kindern zur Welt. Ihre Mutter Jane arbeitete in der Verwaltung einer Schule, ihr Vater Robin als Statistiker und in der Marktforschung.
  • Bereits als Achtjährige spielte sie im Australian Theatre for Young People. Später bewarb sie sich erfolglos an zahlreichen australischen Schauspielschulen, landete aber auch ohne Ausbildung erste Rollen, unter anderen in der Kino-Komödie "Dallas Doll" (1994) und in der kurzlebigen Seifenoper "Echo Point" (1995):
  • Nach abgeschlossenem Kunststudium an der University of Sydney lernte sie das schauspielerische Handwerk an der New Yorker Atlantic Theater Company, ein gemeinnütziges Off-Broadway-Theater, das 1985 von David Mamet und William H. Macy gegründet worden war.
  • In dieser Zeit drehte sie den Kurzfilm "The Date"

…und einen Trailer für das australische Tropicana Shortfilm Festival:

  • 2000 spielte Rose in dem Arthouse-Roadmovie "The Goddess of 1967" ihre erste Hauptrolle. Mit ihrer beeindruckenden Vorstellung als blindes Mädchen B.G. gewann sie beim Filmfestival Venedig den Preis als Beste Darstellerin.
  • Mit einem kleinen Auftritt als Dormé, der Dienerin von Padmé Amidala (Natalie Portman) in "Star Wars: Episode II –Angriff der Klonkrieger", löste sie 2002 ihr erstes Hollywood-Ticket.
  • Rose wirkte auch in diversen Musikvideos mit, darunter Produktionen der australischen Singer-Songwriter Alex Lloyd ("Black The Sun", 1999):

…und Darren Hayes ("I Miss You", 2002):

…sowie in "Digital Versicolor" (2007) der US-Band Glass Candy:

  • Von 2004 bis 2010 war Rose mit dem australischen Schauspieler, Regisseur und Autor Brendan Cowell liiert. Seit 2012 ist sie mit ihrem US-Kollegen Bobby Cannavale zusammen, die beiden haben zwei Söhne, Rocco (3) und Rafa, geboren am 16. November 2017.
  • Einer ihrer größten Erfolge war die Serie "Damages", in der sie von 2007 bis 2012 an der Seite von Glenn Close als blitzgescheite Anwältin Ellen Parsons glänzte. Der Lohn waren je zwei Golden Globe- und Emmy-Nominierungen.
  • Noch ein Musikvideo, und diesmal singt sie auch selbst. Der Clip wurde für die Komödie "Männertrip" (2010) mit Russell Brand produziert. Rose spielt darin den exzentrischen Popstar Jackie Q.:
  • Auch sehr amüsant: Der Werbespot für ein fiktives Mineralwasser, den sie vergangenes Jahr mit Craig Reucassel drehte, dessen TV-Reihe "War on Waste" in Australien ein Quoten-Hit ist:

Das sagt sie:

"Ich zähle wahrscheinlich zur der Gruppe von Schauspielerinnen, die angerufen werden, wenn Scarlett (Johansson) oder Keira (Knightley) eine Rolle abgelehnt haben. Aber ich bin trotzdem zufrieden. Eine beschäftigte Schauspielerin zu sein, ist etwas Besonderes, denn 99 Prozent aller Schauspieler kriegen kaum einen Job. Ich kenne viele Leute, die wesentlich talentierter sind als ich, aber immer noch auf ihren Durchbruch warten. Am Ende hat das alles nur mit Timing und Glück zu tun."

Das sagen andere:

"Als sie zum Vorsprechen kam, dachte ich: Was will die denn hier? Ich kannte Rose vor allem als Emmy-nominierte Schauspielerin aus Damages, und auf mich wirkte sie eher wie ein Model, eine Leading Lady. Bei den Dreharbeiten aber hat sie so unfassbar schräge Sachen improvisiert, dass selbst Russell Brand sprachlos war. Für mich ist sie insgeheim eine der brilliantesten Komödiantinnen, die es aktuell gibt." (Nicholas Stoller, Regisseur ihrer Filme "Männertrip" und "Neighbors") 

Rose Byrne für Einsteiger:

"The Goddess of 1967" (2000)

"Sehnsüchtig" (2004)

"Marie Antoinette" (2006)

"Sunshine“ (2007)

"28 Weeks Later" (2007)

"Damages" (2007-2012)

"Brautalarm" (2011)

"X-Men: Erste Entscheidung" (2011)

"Juliet, Naked" (2018)