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Star-Trek-Requisiten: Bieterschlacht um die "Enterprise"

Zum Auftakt der dreitägigen Auktion von Star-Trek-Requisiten haben sich Fans der Serie eine Bieterschlacht geliefert - und die Preise ins astronomische Höhen getrieben.

Bei der Versteigerung von Requisiten der legendären Science-Fiction-Serie "Star Trek" im altehrwürdigen Auktionshaus Christie's in New York trieben Kaufinteressenten die Preise in unerwartete Höhen. So zahlte ein Online-Bieter für ein Modell des Raumschiffs Enterprise 132.000 Dollar - mehr als zehn Mal so viel wie der ursprünglich taxierte Wert.

Der Verkauf der Erinnerungsstücke liege eindeutig über den Erwartungen, sagte die Christie's-Mitarbeiterin Cathy Elkies. Das sonst eher für den Verkauf von Kunstwerken bekannte Auktionshaus rechnete bei der insgesamt dreitägigen Versteigerung eingangs damit, dass die über 1000 Gegenstände aus der Science-Fiction-Serie und den Kinofilmen einen Verkaufswert von zwei Millionen Dollar erreichen könnten. Nach dem erfolgreichen Auftakt wird nun eine deutlich höhere Summe erwartet.

"Er geht an Picard"

Unter den Hammer kommen sollen unter anderem die Originalkostüme, die die Schauspieler William Shatner und Leonard Nimoy in der ersten Fernsehserie 1966 in ihren Rollen als Captain James T. Kirk und Mr. Spock trugen. Bereits versteigert wurde einer der Anzüge von Captain Jean-Luc Picard. Für 6000 Dollar ging er an einen Bieter, der selbst als Picard verkleidet war. "Er geht an Picard", erteilte der Auktionator den Zuschlag und fügte hinzu: "Das ist ein Satz, von dem ich nicht dachte, dass ich ihn jemals sagen würde."

Der Sessel von Kapitän Jean-Luc Picard alias Patrick Stewart brachte umgerechnet 40.877 Euro ein. Die Versteigerung findet zum 40-jährigen Bestehen des Phänomens "Star Trek" statt.

Reuters/AP / AP / Reuters