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Start von "Green Lantern": Wählen Sie die beste Comicverfilmung!

Das Geschäft mit den Superhelden boomt: Nach "Spiderman", "Batman" oder den "X-Men", erblickt mit "Green Lantern" nun der nächste Comicheld das Licht der Leinwand. Wir möchten zum Kinostart von Ihnen wissen: Welche der bisherigen Comicverfilmungen ist die beste? Stimmen Sie ab!

Wirklich neu ist die Idee der Comicverfilmung nicht: "Superman" durfte sich bereits 1978 im Kino austoben und davor erlebten viele Helden ihre Abenteuer im TV. Doch seit der Jahrtausendwende verzeichnet das Genre einen regelrechten Boom: Ob "Spider-", "Bat-", oder "Iron Man" - die Geschichten der mal mehr, mal weniger super Helden sorgen für Anstürme auf die Kinokassen.
Mit "Green Lantern" kommt nun die nächste Adaption auf die große Leinwand. Wir nehmen den Filmstart zum Anlass und würden gern von Ihnen wissen: Welche ist die Ihrer Meinung nach beste Comicverfilmung bzw. die beste Filmreihe? Wir stellen nachfolgend zehn der bekanntesten Umsetzungen vor. Wählen Sie Ihren Liebling!

Comicverfilmung: "Superman"

Der erste aller Superhelden

Auch wenn das "Phantom" eigentlich zwei Jahre früher da war: "Superman" gilt als der erste aller Superhelden. 1938 gab der "Mann aus Stahl" sein Debüt in der ersten Ausgabe der US-Comicheft-Reihe "Action Comics". Ein Original-Exemplar ist heute rund eine Million Dollar wert.
Der auserirdische Weltenretter mauserte sich schnell zur Ikone der amerikanischen Popkultur und trat in den frühen 1940er Jahren seinen Siegeszug um die ganze Welt an. Die erste Realverfilmung erschien bereits 1948, ein erster Kinofilm, der in Deutschland allerdings nie veröffentlicht wurde, zwei Jahre später. 1978 schließlich schlüpfte der bis dahin weitgehend unbekannte Christopher Reeve in die Rolle des Helden: "Superman" bildet den Auftakt der weltbekannten Kinoreihe. Durch den großen Erfolg des ersten Films folgten bis 1987 drei Fortsetzungen - von denen die letzten beiden gnadenlos floppten.
Fast zwei Jahrzehnte dauerte es daher, bis Clark Kent und sein Alter Ego ein Comeback auf der Leinwand feierten: In "Superman Returns" übernahm 2006 Brandon Routh die Hauptrolle. Obwohl der Film an den Kinokassen durchaus erfolgreich war, fuhr das Filmstudio Warner Bros. mit ihm herbe Verluste ein. Eine eigentlich für 2009 geplante Fortsetzung wird daher erst 2012 in die Kinos kommen: In "Man of Steel" soll die Geschichte des Supermannes noch einmal völlig neu erzählt werden.

Comicverfilmung: "Batman"

Der dunkle Rächer

1939, und damit ein Jahr nach dem ersten Auftritt "Supermans", erschien "Batman" auf der Bildfläche. Anders als der unverwundbare Alien ist dieser Held völlig irdischer Natur: Weil er als Kind mit ansehen musste, wie seine Eltern ermordet wurden, legt sich der Milliardär Bruce Wayne im Erwachsenenalter das Alter Ego "Batman" zu, um seine Stadt Gotham City vor Verbrechern zu beschützen. Ihm fehlen nicht nur die Superkräfte, auch die Probleme des Fledermaus-Mannes sind weitaus bodenständiger: So hat er neben seinen oftmals bizarren Gegnern vor allem mit Selbstzweifeln zu kämpfen.
Diese Menschlichkeit kam an: 1943 erschien die erste Realverfilmung des Comics und 1966 die Fernsehserie "Batman" mit Adam West, die heute Kultstatus genießt.
Den Auftakt der bekannten Kinoreihe bildete 1989 schließlich der ebenfalls simpel "Batman" betitelte Streifen mit Michael Keaton in der Hauptrolle. Nach drei weiteren Filmen, in denen erst Val Kilmer und anschließend George Clooney die Fledermaus mimen durften, stagnierten die Abenteuer des dunklen Rächers. Erst Regisseur Christopher Nolan setzte sich 2005 das Ziel, den Comichelden für das Kino neu zu erfinden: "Batman Begins" erzählt davon, wie Bruce Wayne zur Fledermaus wurde. Der folgende Film "The Dark Knight" ist bis heute der erfolgreichste Teil der Reihe. Mit "The Dark Knight Rises" kommt 2012 die von vielen Fans heiß ersehnte Fortsetzung in die Kinos.

Comicverfilmung: "The Crow - Die Krähe"

Die Rache des Eric Draven

"The Crow - Die Krähe" zählt zu den düstersten Comicverfilmungen: Als Eric Draven und seine Verlobte Shelly von einer Gang brutal ermordet werden, steht Eric von den Toten auf, um Rache zu nehmen. Ein Bandenmitglied nach dem anderen fällt dem Wiedergänger zum Opfer, ehe er schließlich seinen Frieden findet.
Der amerikanische Zeichner James O'Barr erfand die blutige Geschichte 1981, um einen schweren persönlichen Verlust zu verarbeiten: Seine Verlobte war von einem betrunkenen Fahrer getötet worden. Lange suchte er nach einem Verleger für seine Graphic Novel. 1989 schließlich erschien der erste Band.
Vier Jahre später sollte "The Crow" schließlich für das Kino umgesetzt werden. Doch der Film stand unter keinem guten Stern: Hauptdarsteller Brandon Lee wurde kurz vor Ende der Dreharbeiten am Set erschossen, als ein Projektil in einer Waffe übersehen wurde. Er hinterließ seine Verlobte Eliza Hutton.
Der Film erhielt nach seinem Erscheinen - über ein Jahr nach dem Unfalltod Lees - überwiegend positive Kritiken und zog drei Fortsetzungen nach sich. 2011 wurde bekannt, dass ein Remake in Planung ist. "Hangover"-Star Bradley Cooper soll darin die Rolle des Eric Draven übernehmen.

Comicverfilmung: "Men in Black"

Die geheimnisvollen Männer in Schwarz

Verschwörungstheorie made in the USA: Seit Jahrzehnten wird die Erde immer wieder von Monstern, Aliens und ähnlichen Lebensformen heimgesucht. Nur einer Geheimorganisation ist es zu verdanken, dass wir davon nichts mitbekommen: Die "Men in Black" nehmen sich der ungewöhnlichen Besucher an und verpflichten Beobachter zur Verschwiegenheit.
1990 wurde der Mythos um die schwarzen Männer erstmals in einem Comic verewigt. Sieben Jahre später wurde der Stoff mit Will Smith und Tommy Lee Jones in den Hauptrollen verfilmt, eine Fortsetzung kam 2002 in die Kinos. Beide "Men in Black"-Filme setzen sich mit viel Humor mit den angeblichen extraterrestrischen Phänomenen auseinander. Für 2012 ist ein dritter Teil angekündigt.

Comicverfilmung: "X-Men"

Die etwas anderen Superhelden

Nicht nur einen, sondern gleich unzählige Superhelden schufen der Autor Stan Lee und der Zeichner Jack Kirby 1963 mit ihren "X-Men". Ursprünglich handelten die Comics von einer Gruppe von Teenagern, die, wie einige andere Menschen auch, durch ihren veränderten Gencode über besondere Kräfte verfügen. Der ebenfalls mutierte Professor Xavier lehrte diese Jugendlichen, ihre Begabung für gute Zwecke zu nutzen und kämpfte mit ihnen zusammen gegen den bösen Mutanten Magneto.
Lange Zeit hinkten die "X-Men" in Hinblick auf die Verkaufszahlen hinter anderen populären Comicserien zurück. Erst als sich 1975 Len Wein und Dave Cockrum der ungewöhnlichen Superhelden annahmen, änderte sich das: Sie setzten auf Hauptfiguren im Erwachsenenalter und von ihnen eingeführte Charaktere wie Storm, Nightcrawler und vor allem Wolverine sind bis heute bei den Lesern beliebt.
Anders als bei den meisten Superhelden-Comics wurden die „X-Men“ lange Zeit weder als Realfilm noch Realserie adaptiert. Tatsächlich schlüpften erst im Jahr 2000 Schauspieler in die Rollen der Mutanten. Und die haben alles richtig gemacht: "X-Men" und die zwei Fortsetzungen, das Spin-Off "X-Men: Wolverine" und das in diesem Jahr erschienene Sequel "X-Men: Erste Entscheidung" gehörten zu den Einspielgaranten an den Kinokassen.

Comicverfilmung: "Spider-Man"

Vom Nerd zum Held

Obwohl der erste "Spider-Man"-Comic im Vergleich zu seinen Kollegen "Superman" oder "Batman" relativ spät erschien, zählt "Die Spinne", wie er im deutschsprachigen Raum zuerst hieß, heute zu den bekanntesten aller Superhelden.
1962 wurde der oft gehänselte und schüchterne Waisenjunge Peter Parker von einem radioaktiven Arachnid gebissen und mutierte zum maskierten Retter Manhattans. Ähnlich wie sein Fledermaus-Kollege hat auch der Spinnenmann abseits des Heldseins mit allerhand Alltagsproblemen zu kämpfen: Probleme in der Liebe, der Verlust geliebter Personen, ein herrischer Chef.
Nach unzähligen Auftritten im Fernsehen, in Büchern und im Radio spann die Spinne ihre Netze 1977 erstmals auf der großen Leinwand: Der Pilotfilm der TV-Serie "The Amazing Spider-Man" wurde außerhalb der USA als Kinofilm vermarktet. 25 Jahre später schließlich wurde "Spider-Man" mit Tobey Maguire in der Hauptrolle zum Welterfolg.
Nach zwei ebenso ertragreichen Fortsetzungen waren eigentlich drei weitere Filme in Planung. Über das unzählige Male umgeschriebene Drehbuch zum vierten Film kam es jedoch zu Streitigkeiten zwischen Regisseur Sam Raimi und Sony, die beide Parteien nicht beilegen wollten. 2010 gab das Studio schließlich das Ende der Ära Raimi-Maguire bekannt.
Für 2012 ist nun der erste Film einer völlig neuen Kinoreihe angekündigt: In "The Amazing Spider-Man" spielt Andrew Garfield die Hauprolle des Netzschwingers.

Comicverfilmung: "Asterix und Obelix"

Die spinnen, die Römer!

"Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten...". Mit diesen Worten beginnen seit 1959 die Geschichten um "Asterix", den Gallier. Die Franzosen René Goscinny und Albert Uderzo schufen die Comicfigur des schlauen Kriegers, der den römischen Feinden unermütlich Paroli bietet - gestärkt durch den Zaubertrank des Druiden Miraculix und begleitet von seinem tölpelhaften Freund Obelix und dessen Hund Idefix.
Die stets ein wenig überzeichneten Charaktere und der trockene Humor machten die Comics schnell auch außerhalb Frankreichs berühmt. Dennoch kam der Erfolg des 1967 veröffentlichten Zeichentrickfilms "Asterix der Gallier" selbst für Uderzo und Goscinny überraschend - zumal er ohne ihr Wissen produziert wurde. Die beiden Schöpfer nahmen das positive Ergebnis jedoch zum Anlass, ihr eigenes gezeichnetes Kinoabenteuer "Asterix und Kleopatra" auf die Leinwand zu bringen. Bis heute erschienen insgesamt acht Trickfilme.
1999 schließlich erweckten die französischen Schauspieler Christian Clavier und Gérard Depardieu die bekannten Gallier in der ersten Realverfilmung zum Leben: Auch "Asterix und Obelix gegen Caesar" konnte beim Publikum punkten und zog mit "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" und "Asterix bei den Olympischen Spielen" zwei weitere Filme nach sich.

Comicverfilmung: "Der unglaubliche Hulk"

Groß, grün und garstig

Auch "Hulk" verfügt über Superkräfte, ist aber alles andere als ein Held: Immer wenn er wütend wird, verwandelt sich der Physiker Bruce Banner in ein Monster, das in seiner Rage vor nichts und niemandem Halt macht. Das ist inmitten der strahlenden Heroen in den meisten anderen Comics eine ungewöhnliche Idee, doch immerhin: Ganz und gar böse ist die 1962 von Stan Lee und Jack Kirby erfundene Figur nicht. In seiner menschlichen Gestalt unternimmt Bruce Banner alles, um Gewalt über sein ungewolltes Alter Ego zu erlangen. Anders als in den späteren Verfilmungen verfügt der Physiker in den Comics sogar über mehrere Persönlichkeiten.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten erlangte "Hulk" bald eine große Fangemeinde. 1966 hatte er bereits seinen ersten Auftritt im Fernsehen. Die Serie "Der unglaubliche Hulk", die ab 1978 über die Bildschirme flimmerte, ist unter den zahlreichen TV-Umsetzungen die bekannteste. Von den insgesamt sieben Kinofilmen erhielten die nach der Jahrtausendwende entstandenen "Hulk" mit Eric Bana und "Der unglaubliche Hulk" mit Edward Norton den größten Zuspruch vom Publikum. In der für 2012 geplanten Comicverfilmung "The Avengers" kehrt das grüne Monster neben Figuren wie Captain America, Iron Man und Thor in die Kinos zurück.

Comicverfilmung: "Garfield"

Der gefräßige Kater

Katzen sind auch nur Menschen: Der Comicstrip "Garfield" von Jim Davis erschien erstmals 1978 in mehreren Zeitungen und Zeitschriften. Held der Geschichten ist der orangefarbene Kater Garfield. Das übergewichtige und äußerst faule Fellknäuel hasst Hunde, liebt es dementsprechend, dem Kläffer Odie das Leben schwer zu machen, und hat eine Schwäche für Lasagne.
Im Fernsehen erlebte "Garfield" seine Abenteuer seit 1983 in bislang drei Trickfilmserien. Ein erster Realfilm, in dem lediglich der Kater computeranimiert ist, kam 2004 in die Kinos. In "Garfield - Der Film" spricht in der deutschen Fassung Thomas Gottschalk den gefräßigen Kater. Im 2006 folgenden "Garfield 2" leiht ihm Oliver Kalkofe die Stimme.

Comicverfilmung: "Iron Man"

Stark und eisern

Neben "Batman" sorgt noch ein weiterer Multimilliardär als Superheld für Recht und Ordnung: Weil er durch eine Bombenexplosion lebensgefährlich verletzt wird, lässt der Industrielle Tony Stark eine Rüstung entwickeln, die ihn am Leben hält - und praktischerweise auch große Kräfte verleiht. Seit 1963 kämpft "Iron Man" gegen terroristische Vereinigungen, den Kommunismus und allerhand Superschurken - und als Tony Stark vor allem gegen seine Alkoholsucht.
Seit 1966 ist der Eiserne immer wieder in Zeichentrick- oder Animationsserien im Fernsehen zu sehen. Im Kino ist er seit 2008 äußerst erfolgreich: Sowohl in "Iron Man", als auch in der Fortsetzung aus dem Jahr 2010 verkörpert Robert Downey Jr. den Mann im Kampfanzug. Nach einem Cameo-Auftritt in "Der unglaubliche Hulk" kommt er in den nächsten Jahren gleich doppelt zurück auf die Leinwand: 2012 in "The Avengers" und 2013 in "Iron Man 3".

Kinotrailer: "Green Lantern"

Die grünen Laternen

Hierzulande eher unbekannt zählt "Green Lantern" in den USA zu den bekanntesten aller Comics. Neben zahlreichen Trick- und Realfilm-Adaptionen für das Fernsehen haben es die Figuren jedoch nie auf die große Leinwand geschafft. Das ändert sich nun: Ryan Reynolds spielt in "Green Lantern" den Air-Force-Testpiloten Hal Jordan, der dazu auserkoren wird, zusammen mit anderen Superhelden das Universum zu beschützen.
Aufgrund der Aktualität des Films wird "Green Lantern" im Voting nicht berücksichtigt.

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