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Zum 108. Geburtstag: Posthume Würdigung für Bambi-Zeichner Tyrus Wong

Seine Zeichnungen lieferten die Grundlage für Walt Disneys erfolgreichen Zeichentrickfilm "Bambi": Der aus China stammende Zeichner Tyrus Wong wäre heute 108 Jahre alt geworden. Google erinnert mit einem Doodle an ihn.

Bambi

 Tyrus Wong, der die ersten Skizzen für Walt Disneys "Bambi" lieferte, ist 2016 gestorben. Heute wäre er 108 Jahre alt geworden. 

Tyrus Wong, der die ersten Skizzen für den Disney-Zeichentrickfilm "Bambi" lieferte, wäre heute stolze 108 Jahre alt geworden. Der 1910 im südchinesischen Guangzhou in arme Verhältnisse geborene Wong wanderte 1919 mit seinem Vater in die USA aus. Seine Liebe zum Zeichnen entwickelte er früh, als sein Vater ihn dazu anregte, sich mit Wasserfarben in Kalligraphie auf Zeitungspapier zu versuchen. Später brach er die Schule in Kalifornien ab, um ein Stipendium einer Kunsthochschule in Los Angeles wahrzunehmen.

Seine Skizzen beeindruckten Walt Disney

Für Disney fertigte Wong zunächst Hunderte Micky-Maus-Zeichnungen an und versuchte sich dann an einem Reh im Wald, als er von Plänen für den Film "Bambi" erfuhr. Seine einfachen, von der Song-Dynastie im Kaiserreich China beeinflussten Skizzen satter Bergen und Wälder beeindruckten Walt Disney (1901-1966). Sie lieferten die Grundlage für den erfolgreichen Film, der die Lebensgeschichte eines jungen Weißwedelhirschs nach der Buchvorlage des österreichischen Schriftstellers Felix Salten erzählt.

Nachdem er 1942 bei Disney aufhörte, zeichnete Wong für Warner Bros, wo er bis zum Rentenalter blieb. Darüber hinaus entwarf er einige erfolgreiche Weihnachtskarten für Hallmark. 1946 bekam er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Im Ruhestand entdeckte er den Bau von Flugdrachen als Hobby für sich.

Google Doodle im Stil von Tyrus Wong

Wong starb am 30. Dezember 2016 mit 106 Jahren. "Obwohl Tyrus nur drei Jahre zwischen 1938 und 1941 bei den Walt Disney Studios arbeitete, kann sein Einfluss auf die künstlerische Gestaltung des Zeichentrickfilms Bambi nicht überbewertet werden", teilte das Disney Museum in San Francisco anlässlich seines Todes mit.

Google ehrt Tyrus Wong anlässlich seines Geburtstages posthum mit einem Doodle. In einem im Wong-Stil animierten Trickfilm-Video wird der Lebensweg des Zeichners buchstäblich nachgezeichnet: 

 

rös/che/DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.