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Zum Tod von Blake Edwards Hollywood verliert Altmeister der Komödie


Ans Aufhören dachte Blake Edwards bis zum Schluss nicht: Noch mit 88 Jahren arbeitete der Komödienregisseur an der Realisierung zweier Broadway-Musicals. Diese Werke werden nun unvollendet bleiben: Am Mittwoch starb Edwards an den Folgen einer Lungenentzündung.

Hollywood trauert um den großen Regisseur Blake Edwards. Im Alter von 88 Jahren starb der Altmeister der Komödie im Süden Kaliforniens an den Folgen einer Lungenentzündung.

"Einen wie ihn wird es nicht noch einmal geben, er war ein Genie", sagte am Donnerstag der Schauspieler Robert Wagner, der unter anderem bei dem Filmklassiker "Der rosarote Panther" mit Edwards zusammenarbeitete. Die Freundschaft mit ihm habe ihn sein Leben lang begleitet. Der US-Komiker Steve Martin brachte seine Gedanken zum Tode des Regisseurs über den Kurznachrichtendienst Twitter auf den Punkt: "Blake Edwards war einer der Menschen, die mich dazu brachten, die Komödie zu lieben", schrieb Martin in einer Mitteilung.

Obwohl seine Karriere mehr als 50 Jahre umspannte, waren es doch vor allem drei Kassenschlager, mit denen sich der amerikanische Regisseur Millionen auf ewig ins Gedächtnis der Kinogänger brannte: "Frühstück bei Tiffany" (1960) mit Audrey Hepburn auf Männerfang, "Der rosarote Panther" (1963) mit Peter Sellers als trotteligem Detektiv und der Travestie-Streifen "Victor/Victoria" (1982) mit Julie Andrews in doppelter Rolle als Mann und Frau. Doch Edwards sah sich selbst viel lieber in der Rolle des Drehbuchautors.

DAPD/DPA DPA

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