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"Lost Places - Verlorene Orte": Zeitgenössische Fotografie in Hamburg

Verwaiste Mülldeponien, heruntergekommene Nobelhotels und der leere Stuhl des Bundeskanzlers: "Lost Places - Verlorene Orte" sind in der Hamburger Kunsthalle zu sehen.

Verlorene Orte stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle. Zu sehen sind bis zum 23. September rund 20 unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Fotografen. "Es geht nicht um einen festgelegten Raumbegriff, sondern um die verschiedenen Sichtweisen von zeitgenössischen Künstlern auf Orte und Räume und deren heutige Funktionen, seien sie real oder inszeniert", sagte Kuratorin Petra Roettig am Dienstag in Hamburg.

Zusammen mit Bernd und Hilla Bechers Dokumenten einer verschwindenden Industriekultur bilden die seit den 90er Jahren erworbenen Fotografien von Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth den Ausgangspunkt für die Schau.

So zeigen die Fotografien von Andreas Gursky menschenleere Orte wie den Flughafen von Schiphol oder eine vor kurzem geschlossene mexikanische Mülldeponie. Das tägliche Treiben auf dem Flughafen und das Gefühl von Fernweh entsteht nur in den Augen des Betrachters, ebenso wie die Assoziationen Konsum und Umweltzerstörung beim Betrachten der Mülldeponie.

Bushaltestellen und DDR-Orte

Der amerikanische Fotograf Joel Sternfeld hält in seinen Fotografien Orte fest, die Schauplatz eines Verbrechens waren. So zeigt die Fotografie "Metro Bus Shelter" (1995) eine leere Bushaltestelle, auf deren Bank am 29. November 1993 Yetta M. Adams, 43, eine Mutter von drei Kindern, erfror, nachdem sie am Vorabend von einem Obdachlosenasyl abgewiesen worden war.

Thomas Demand ist dafür bekannt, dass er reale Tatorte zunächst als Modell nachbaut, um sie dann abzulichten. Basis seiner Arbeit sind Bilder, die er den Medien entnimmt, öffentlich kursierende Aufnahmen, die eine Berichterstattung begleitet haben oder auch einfach sinnbildlich für eine gesellschaftliche Situation stehen. Für die Schau hat der gebürtige Münchner zwei Arbeiten beigesteuert. Vorlage für "Parlament" (2009) ist eine Aufnahme des alten Bundestages in Bonn mit dem leeren Stuhl des Bundeskanzlers, der an die westdeutschen Wirtschaftswunderjahre erinnert. "Haltestelle" (2009) zeigt ein Bushaltestellenhäuschen aus der Gemeinde Loitsche, an der Bill und Tom Kaulitz von der Teenie-Band Tokio Hotel auf den Bus gewartet haben und das versteigert wurde.

Die junge deutsche Fotografin Sarah Schönfeld besuchte alte Orte ihrer DDR-Kindheit und fotografierte diese im gegenwärtigen Zustand, wobei sie beide Momente miteinander konfrontiert. Der südafrikanische Künstler Guy Tillim lichtete Stätten kolonialer Architektur in Angola, Benin, Kongo, Mosambik und Ghana ab.

Carola Große-Wilde, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(