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Jimmy Craig: Wenn Tiere sprechen könnten, würden sie DAS sagen

Oft interpretieren wir einen Blick, einen Tick oder ein bestimmtes Verhalten eines Tieres, als wüssten wir, was in ihm vorgeht. Dabei weiß das eigentlich nur einer: der Illustrator Jimmy Craig.

Fische

Wenn dich als Fisch der Regen nervt ... ist das genau Jimmy Craigs Kragenweite. Der Illustrator legt Tieren seine Gedanken ins Maul und nennt es "they can talk".

Wenn wir morgens mit Frühstück in die Redaktion kommen und uns an den Schreibtisch setzen, können wir eine Sache mit Bestimmtheit vorhersagen: Bürohund Friedel wird angerannt kommen und so lange neben uns sitzen bleiben, den Blick konzentriert auf den für ihn nicht sichtbaren Teller gerichtet, bis der letzte Krümel Brötchen aufgegessen ist. Friedel ist dabei egal, welchen Belag wir uns in der Kantine ausgesucht haben. Er ist da nicht wählerisch. Es dürfte von Camembert bis Tunfischpaste alles drauf sein, er würd's nehmen. Dass er nie etwas bekommt, ignoriert er. Aber es könnte ja was runterfallen.

So exakt wir das Verhalten unseres Redaktionshundes voraussagen können, übernimmt Jimmy Craig das für sämtliche Tiere. Der Illustrator legt den unterschiedlichsten Gattungen Worte ins Maul, von Hunden über Fische bis hin zu Pinguinen. 


Allerdings verhalten sich die Tiere in Craigs Welt ein wenig anders, als wir uns das intuitiv so vorstellen würden. Da sind Haie menschenfreundlich, Geier zynisch und Katzen wollen nicht nerven, sondern sind eigentlich nur besorgt um das Wohlergehen ihres menschlichen Versorgers.



Craigs Website "they can talk" beweist, was wir schon immer geahnt haben: Tiere können reden!


bal
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo