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Verspätet und überteuert: Lyon eröffnet imposantes Musée des Confluences

Zehn Jahre Bauzeit, 24.000 Quadratmeter Fläche und Kosten von fast 300 Millionen Euro: In Lyon wurde das spektakuläre Musée des Confluences eröffnet - deutlich später und teurer als erwartet

Nach ersten Plänen sollte das Musée des Confluences bereits 2005 eröffnet werden

Nach ersten Plänen sollte das Musée des Confluences bereits 2005 eröffnet werden

Nach mehr als zehnjähriger Bauzeit hat Lyon sein knapp 300 Millionen Euro teures Musée des Confluences eröffnet. Das 24.000 Quadratmeter große spektakuläre Gebäude ist ein Entwurf des avantgardistischen Architektenbüros Coop Himmelb(l)au aus Österreich.

Das Haus liegt direkt am Zusammenfluss der Rhône und Saône mitten in der Stadt. Das am Samstag eröffnete Museum ist umstritten, denn die Baukosten wurden um mehr als das Vierfache überschritten. Außerdem war die Fertigstellung zu Beginn für 2005 geplant.

In Frankreich ist das Musée des Confluences einzigartig, es vereint eine Sammlung aus mehr als zwei Millionen völkerkundlichen und naturwissenschaftlichen Objekten. Der Bau besteht aus riesigen, ineinandergeschachtelten Glas- und Stahlflächen und wird von den Bauherren mit einer Kristallwolke verglichen.

DPA / DPA
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