Bauzeit

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Höchste Brücke der Welt in China

625 Meter über Schlucht: Höchste Brücke der Welt in China eröffnet

Sie führt in einer schwindelerregenden Höhe von 625 Metern über eine Schlucht: Nach mehr als dreijähriger Bauzeit ist in China die höchste Brücke der Welt eröffnet worden. Die Huajiang-Grand-Canyon-Brücke in der südlichen Provinz Guizhou wurde am Sonntag bei einer Zeremonie für den Verkehr freigegeben, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Drohnenaufnahmen zeigten, wie Fahrzeuge über die 1420 Meter lange türkisfarbene Hängebrücke fuhren.
Video: "Wellness für die Seele" auf 664 Metern: "Skywalk" in Willingen eröffnet

Video "Wellness für die Seele" auf 664 Metern: "Skywalk" in Willingen eröffnet

STORY: Schwindelfrei sollte man auf diesem Laufsteg in luftiger Höhe vielleicht schon etwas sein. In Willingen wird am Samstag Deutschland längste Hängebrücke eröffnet. Mit 664 Metern erstreckt sich der sogenannte Skywalk über den Ort im Sauerland. Mit weitem Blick über die nordhessischen Berge, nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen - und den Himmel darüber. Arndt Brüne, Geschäftsführer Skywalk "Ja, wir stehen in der Tat luftig. Wir sind hier in 80 Meter Höhe über der Willinger Mühlenkopfschanze. Wir haben die längste freitragende Fußgängerhängebrücke der Welt. Die bevorstehende Öffnung kam für uns in der Tat überraschend. Wir fühlen uns super. Es ist nicht ganz wie im Himmel, aber es fehlt auch nicht viel." Nach sechs Jahren Planung- und Bauzeit hatten die Prüfbehörden erst in der vorigen Woche ihren letzten Stempel erteilt. Ganz an die Brücke gewöhnt Brüne, der zusammen mit seinem Co-Geschäftsführer Ulrich Keudel die Aussicht genießt, noch nicht. "Aber es ist ein unglaubliches Gefühl. Man hat Respekt, man hat Anspannung. Es ist ein lebendes Bauwerk. Also die Brücke geht leicht mit, aber letztendlich, das ist wie Wellness für die Seele." Wanderer in der Umgebung zeigten sich am Donnerstag schon mal beeindruckt vom hessischen "Stairway to Heaven". "Ist schon überwältigend, sage ich mal, was man hier so hingebaut hat und auch, dass das möglich ist, überhaupt über so ein Tal so eine Brücke zu bauen. Das ist ja schon fast schon verrückt, was alles geht. Aber klar, mich würde das auch mal reizen darüber zu gehen." "Also es ist schon Respekt einflößend, weil es wirklich schon sehr hoch ist. Aber ich denke mal, am Anfang wird man ein bisschen vorsichtig drüber gehen, aber dann geht es nach den ersten paar Metern." Technisch wird die Brücke durch 36 Stahlanker in der Luft gehalten, die bis zu 21 Meter tief in den Berg gebohrt wurden. Wind- und schneefest ist die Brücke zudem auch - sie kann nach Angaben von Skywalk Hurrikans der Kategorie Zwei und gleichzeitig einen halben Meter Schnee aushalten. Die Brückenlast ist für bis zu 750++ Personen ausgelegt. Ab dem Wochenende können die Besucher hier sprichwörtlich "die Seele baumeln lassen".
Elon Musk und Olaf Scholz

E-Auto-Werk "Wichtiges Zeichen für die ganze Welt": Scholz und Musk eröffnen umstrittene Tesla-Fabrik

Sehen Sie im Video: Elon Musk übergibt ersten Tesla aus Grünheide an Kunden.




Tesla-Chef Elon Musk war in Feierlaune. Denn der US-Elektroautobauer Tesla hat am Dienstag seine Fabrik in Grünheide bei Berlin eröffnet und die ersten Modelle "made in Germany" an Kunden übergeben. Es sei ein großartiger Tag für Tesla und weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Zukunft, sagte der aus den USA angereiste Musk: "Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Welt sich zu einer nachhaltigen Energiezukunft verändern kann. Mit der Kombination aus Sonne, Wind, Batteriespeicherung und elektrischen Fahrzeugen. Wenn man diese drei Beine eines Hockers hat, dann kann man eine nachhaltige Energiezukunft schaffen. Und zwar so lange, wie die Sonne scheint. Und der Wind bläst." Deutschland könne schnell sein, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz mit Blick auf die rekordschnelle Bauzeit der Fabrik. Das Werk sei "ein Zeichen für den Fortschritt und die Zukunft der Industrie" in Deutschland als starkem Standort. Und ein wichtiges Zeichen nicht nur für Deutschland, sondern für die ganze Welt: "Aber es ist ein Zeichen, dass wir auf den Fortschritt setzen müssen. Auf den Fortschritt, der mit neuen Technologien einhergeht, weil das uns neue Arbeitsplätze schafft. Die Dinge, die wir heute schon können, werden uns keinen Wohlstand schaffen in zehn, 20 oder 50 Jahren. Sondern nur Dinge, die wir jetzt neu anfangen. Und genau das ist das, was hier geschieht. Die Elektromobilität wird die Mobilität der Zukunft prägen. Und das ist heute hier klar." Die weltweit fünfte große Tesla-Fabrik wurde in nur zwei Jahren errichtet, weil das Unternehmen den Bau auf eigenes Risiko begann, bevor alle Genehmigungen vorlagen. Neben Mitarbeitern und Käufern der ersten 30 ausgelieferten Neuwagen waren auch Tesla-Fanclubs vor Ort. Doch nicht alle waren in Feierlaune. Zur Eröffnung, die auf den Weltwassertag der Vereinten Nationen fällt, protestierten Umweltschützer vor den Fabriktoren. Sie befürchten, dass die Wasserknappheit in der Region durch den Betrieb der Fabrik noch schlimmer wird. Zudem bemängeln sie den Ressourcen-Verbrauch für den Bau von Elektroautos und fordern ein Konzept für eine Verkehrswende.