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Flughafen Heathrow: Warten auf die normale Inkompetenz

Sechs Milliarden Euro hat er gekostet, 15 Jahre wurde an ihm herumgebaut und nun das: Kurz nach Eröffnung des neuen Terminals am Flughafen Heathrow wurden Flüge gestrichen, Passagiere kamen nicht weg oder mussten bis zu vier Stunden auf ihr Gepäck warten. Ein PR-Desaster ohnegleichen.

Von Cornelia Fuchs, London

Man könnte darüber lachen, wenn es nicht so ärgerlich wäre. Nach 15 Jahren Bauzeit, mehreren Monaten Testphase, über sechs Milliarden Euro Investitionen und vielen, vielen Versprechungen, das nun alles wunderschön und großartig werde - blieb alles im neuen Terminal des Londoner Flughafen Heathrows beim Alten. Mit anderen Worten: ein heilloses Chaos.

Es waren nicht die Zahlen, die British Airways und der Flughafenbetreiber BAA sehen wollten am ersten Betriebstags ihres Wunder-Gebäudes mit dem "ausgereiften Gepäcksystem" und dem "garantiert schnellen Sicherheitskontrollen". Zehntausend Passagiere konnten überhaupt nicht fliegen, Tausende mussten auf den neuen Sitzmöbeln übernachten, eine ungenannte Anzahl von Gepäckstücken stapelte sich schon nach wenigen Stunden an den Gepäckbändern, mehr als 60 Flüge wurden an den ersten zwei Tagen gestrichen, vier Stunden warteten Passagiere, bis ihre Koffer endlich auf den Gepäckbändern erschienen. Ein Karikaturist in der Daily Mail brachte es mit wenig schmeichelnden Worten auf den Punkt: "Wir entschuldigen uns für die Verspätungen, normale Inkompetenz wird so schnell wie möglich wieder hergestellt."

Was ging also schief am ersten Tag im neuen Terminal? Es begann damit, dass Sicherheitsangestellte gar nicht erst parken konnten, weil sie ihre Parkplätze nicht erreichten. Dann mussten sie zu lange an den Sicherheitskontrollen warten, um in das Gebäude zu kommen - wenn sie es denn überhaupt schafften. Trotz einer sechs Monate langen Testphase scheint es Probleme gegeben zu haben, alle Mitarbeiter eindeutig zu identifizieren. Als sie endlich an ihren Arbeitsplätzen saßen, konnten sich die Mitarbeiter des neuen Gepäck-Fördersystems nicht an den Computern anmelden. Passagiere berichteten außerdem, dass der Großteil der British-Airways-Angestellten an den Check-in-Schaltern von diesem neuen System heillos überfordert schien. Dann fiel das Gepäckband hinter diesen Schaltern aus. Und schließlich brach das gesamte System zusammen, das, so hatten es Verantwortliche von British Airways zuvor begeistert verkündet, 12.000 Koffer in einer Stunde verarbeiten soll. Wann genau das möglich sein würde, hatten sie natürlich nicht gesagt.

Tausende Passagiere mussten in dem Chaos ihr Gepäck zurücklassen oder konnten gar nicht fliegen. Sportschützen auf dem Weg zu einer südafrikanischen Meisterschaft flogen ohne ihre Gewehre, Skifahrer ohne Ski, Brautleute ohne ihre Hochzeitskleider. Andere zogen an, was sie überstreifen konnten, um nichts zurück zu lassen – eine Polomannschaft stellte sich in voller Ausrüstung auf, inklusive Reithelmen, Sonnenbrillen und Knieschonern. Zu den Gepäckproblemen kam dann noch das kleinere Übel von Rolltreppen, die nicht liefen, Aufzügen, die nicht fuhren und Toiletten, die kaputt waren, bevor sie überhaupt benutzt werden konnten.

Alles in allem war der erste Tag des Terminals 5 ein PR-Desaster ungeahnten Ausmaßes. So sehr, dass sich British Airways noch nicht einmal traute, einen Sprecher in die wichtigste Radiosendung "Today Programme" zu schicken. Dafür sprach der Eigner von Ryan Air, Michael O'Leary, für die ganze Luftfahrtindustrie - und der Mann, der bekannt dafür ist, traditionelle Fluglinien wie British Airways stets ohne Rücksicht zu kritisieren, verteidigte den gebeutelten Konkurrenten. Und griff stattdessen die Eignerfirma von Heathrow an, der auch die Flughäfen in Stansted und Gatwick gehören: "Wir müssen das Monopol des Flughafenbetreibers BAA auf alle Londoner Flughäfen brechen", sagte dieser. "Sonst wird es nie besser!" Spätestens da wusste jeder, dass die Situation wirklich ernst sein muss.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(