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Privat war gestern: Frankfurter Ausstellung gewährt intime Einblicke

Die Geburt eines Kindes, Menschen, die in Zügen schlafen, ein elektronischer Teppich aus Pornofilmen: Eine Ausstellung in Frankfurt will dem Besucher zeigen, wie sich seine Privatsphäre auflöst.

Dass der Mensch gerade dabei ist, seine Privatsphäre völlig aufzugeben, will die Frankfurter Kunsthalle Schirn mit einer umfangreichen Gruppenausstellung belegen. Unter dem Titel "Privat" zeigt sie dazu Videoarbeiten und Fotografien von rund 30 zeitgenössischen Künstlern, in denen diese Einblicke in intime Lebenssituationen gewähren. Zu sehen sind dabei Werke aus den 1950er Jahren bis heute unter anderem von Ai Weiwei, Mike Bouchet, Andy Warhol, Michael Auder und Tracey Emin. Die Werkschau will so "die fragilen Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem ausloten", wie die Kunsthalle am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Kuratorin Martina Weinhart sprach bei der Vorstellung des Konzepts von einer "radikalen Auflösung der Privatsphäre", die vor allem durch das Internet vorangetrieben werde. "Die öffentliche Inszenierung privater Ereignisse für eine weltweite virtuelle Gemeinde sind Hinweise auf neue Formen öffentlicher Darstellung von Privatheit", erklärten die Ausstellungsmacher.

Dazu zeigen sie etwa einen Film von Stan Brakhage, der die Geburt seines ersten Kindes dokumentierte oder das Video "Sleep" von Andy Warhol, der 1963 seinen schlafenden Liebhaber filmte. Der Künstler Mike Bouchet verknüpft 10.000 Pornofilme zu einem elektronischen Teppich. Mark Wallinger stellte Handyfotos von in Zügen eingeschlafenen Menschen zusammen. Auf Kunstformen wie Malerei, Zeichnung oder Skulptur, die in der Kunstgeschichte private Szenen ebenfalls aufgreifen, verzichtet die Ausstellung. Sie ist noch bis zum 3. Februar zu sehen.

kgi/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(