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Direkt am Kreuzweg: Penis-Skulptur empört Gläubige

Der Stein des Anstoßes ist offenbar der ganze Stolz seines Besitzers. Doch dass die Gläubigen an Karfreitag nun betend an einem mannshohen Penis aus Marmor vorbeiziehen sollen, gefällt ihnen gar nicht.

Ein gewaltiger Penis aus Marmor erhitzt die Gemüter in Traunkirchen

Ein gewaltiger Penis aus Marmor erhitzt die Gemüter in Traunkirchen

Ein gewaltiger Penis aus Marmor erzürnt die Gemüter im beschaulichen Traunkirchen. Der Phallus steht in unmittelbarer Nähe zum örtlichen Kreuzweg. Das heißt, die Gläubigen müssten bei der bevorstehenden Karfreitagsprozession betend an dem Penis vorbeimarschieren - und sind alles andere als erfreut darüber. Das berichten die "Krone" und heute.at. Einfach entfernt werden kann die Skulptur nicht, denn sie befindet sich auf einem Privatgrundstück. Im Vorgarten seiner Villa stellte der Besitzer das "1900 Jahre alte hellenistisches Kunstwerk und Fruchtbarkeitssymbol" auf, wie er "Krone" verriet.

Den Medienberichten zufolge soll es sich dabei um eine Racheaktion handeln. Der Villen-Besitzer habe aus seinem Anwesen ein Kunstdepot machen wollen. Doch dafür hätte ein Teil des Kreuzweges vor seinem Haus verlegt werden müssen. Die Gemeinde lehnte ab und kurze Zeit später sei der Phallus im Vorgarten aufgestellt worden.

Kompromiss im Penisstreit

Nun zeichnet sich "Krone" zufolge aber ein Kompromiss ab. Zunächst habe der Ortschef eine Plane als Sichtschutz vor dem Penis befestigen lassen, die jedoch nach einer Nacht wieder abgenommen werden musste, weil sie sich eben auf dem Privatgrundstück des Besitzers befand. Doch dieser zeigte sich gesprächsbereit. Über das Osterwochenende soll der Penis nun verhüllt werden.

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