Münchner "Tatort"-Kommissare Zum Abschied eine Doppelfolge an Ostern

Mit der Doppelfolge "Unvergänglich" (AT) verabschieden sich Udo Wachtveitl (2.v.l.) und Miroslav Nemec (r.) als Sonntagskrimi-
Mit der Doppelfolge "Unvergänglich" (AT) verabschieden sich Udo Wachtveitl (2.v.l.) und Miroslav Nemec (r.) als Sonntagskrimi-Ermittler.
© BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden
Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl verabschieden sich als Münchner "Tatort"-Kommissare. Die Doppelfolge "Unvergänglich" läuft an Ostern.

Eine Sonntagskrimi-Ära geht zu Ende. Miroslav Nemec (71) und Udo Wachtveitl (67) hängen nach mehr als drei Jahrzehnten ihre Dienstmarken an den Nagel. Im Frühjahr 2026 zeigt die ARD die Fälle 99 und 100 des Münchner Ermittlerduos - als große Doppelfolge mit dem Arbeitstitel "Unvergänglich", wie der Bayerische Rundfunk mitteilte.

Der Abschied fällt standesgemäß aus: Regisseur Sven Bohse, der bereits den Münchner gruseligen Cyber-KI-"Tatort: Wir kriegen euch alle" (2018) inszenierte, führte bei beiden Teilen Regie. Für die Drehbücher zeichnen Johanna Thalmann und Moritz Binder verantwortlich, die schon gemeinsam an "Dreams" (2021) - einem zwischenweltlichen Fall in der knallharten Orchesterwelt - arbeiteten.

Verbrannte Leiche unter dem St.-Quirin-Platz

Die Handlung beginnt vier Tage vor der Pensionierung von Ivo Batic und Franz Leitmayr. Ausgerechnet jetzt taucht eine weibliche Leiche in einem städtischen Betriebsraum tief unter dem Münchner St.-Quirin-Platz auf - bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Wer war die Tote? Und wie kam sie an diesen Ort, der für die Öffentlichkeit gar nicht zugänglich ist?

Die beiden Kommissare stehen vor einem Dilemma: Wie sollen sie in so kurzer Zeit einen Fall lösen, bei dem sie nicht einmal das Opfer identifizieren können? Die Aussicht, nach 35 erfolgreichen gemeinsamen Dienstjahren mit einem ungelösten Fall in Rente zu gehen, treibt die Ermittler an ihre Grenzen - und darüber hinaus.

Ein mörderisches Phantom schleicht durch München

Unverhoffte Unterstützung kommt von Fallanalytikerin Christine Lerch (Lisa Wagner), die - zehn Jahre nach ihrem letzten Fall im München-"Tatort" - plötzlich im Kommissariat auftaucht. Um schneller voranzukommen, überschreiten Batic und Leitmayr sogar ihre dienstlichen Befugnisse. Dabei stoßen sie auf eine erschreckende Erkenntnis: Ein mörderisches Phantom bewegt sich unbemerkt durch Münchner Mietwohnungen. Niemand scheint sicher zu sein - nicht einmal die Ermittler selbst, die bei der Jagd nach dem Unbekannten zum Ziel werden.

Parallel dazu kämpft Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) mit seinem eigenen Chaos. Der junge Ermittler, der es zunächst kaum erwarten kann, die Fälle seiner Vorgesetzten zu übernehmen, gerät ebenfalls schnell an seine Grenzen: Ungewöhnlich viele Tötungsdelikte aus der Drogenszene landen auf seinem Schreibtisch.

Kein Ruhestand für Legenden

Am Ende stehen alle Ermittler einem komplexen Netz krimineller Gewalt gegenüber. "Es scheint fast so, als gäbe es für wahre Legenden eben nie einen wirklichen Ruhestand", heißt es vom Sender dazu.

Neben den Hauptdarstellern sind unter anderem Stefan Betz, Eva Karl Faltermeier, Johanna Bittenbinder, Lara Feith, Daniel Noël Fleischmann, Erik Markus Schuetz, Amélie Leclère, Niklas Mitteregger und Max Mayer zu sehen. Produziert wurde die Doppelfolge von der NEUESUPER GmbH im Auftrag des BR, die Redaktion übernahm Cornelius Conrad.

Die Ausstrahlung von Teil 1 und 2 ist für Ostern 2026 ab 20:15 Uhr im Ersten und in der Mediathek geplant.

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