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Berühmter Chansonnier: Sänger Georges Moustaki ist tot

Mit Liedern wie "La Liberté" schuf sich der französische Sänger und Komponist eine große Fangemeinde. Er schrieb Chansons für Edith Piaf und Yves Montand. Mit 79 Jahren ist Georges Moustaki gestorben.

Der französische Sänger und Komponist Georges Moustaki ist tot. Der berühmte Chansonnier starb am Donnerstagmorgen im Alter von 79 Jahren, wie aus seinem Umfeld verlautete. Der Sohn griechischer Einwanderer hatte im Jahr 2011 von unheilbaren Atemproblemen berichtet, die ihm das Singen unmöglich machten. Moustaki lebte in den vergangenen 40 Jahren auf der Insel Saint-Louis im Pariser Stadtzentrum.

Wie die Zeitung "Le Monde" in ihrer Onlineausgabe berichtete, starb der Musiker am Donnerstag Morgen in Nizza. 2009 stand Moustaki demnach zuletzt auf der Bühne. Auch hierzulande wurde er mit Liedern wie "La Libertè", "Hiroshima" und dem von Edith Piaf gesungenen "Milord" berühmt.

Moustaki galt als genialer Chanson-Schreiber

Moustaki wurde am 3. Mai 1934 als Giuseppe Mustacchi in der ägyptischen Stadt Alexandria geboren. Schon als Kind lernte er die französische Sprache und Kultur kennen. 1951 zog es ihn nach Paris, wo er sich als Chanson-Schreiber einen Namen machte. Zu seinen Vorbildern gehören George Brassens, dessen Vornamen er in seinen Künstlernamen aufnahm, und Edith Piaf, mit der ihn zeitweilig eine Liebesaffäre verband. Für den "Spatz von Paris" komponierte er viele seiner rund 300 Chansons - ebenso für die auch in Deutschland populäre Sängerin Barbara und Chansonnier Yves Montand. Seine eigene Bühnenkarriere begann erst 1968.

lin/AFP / AFP
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