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Britischer Musikpreis: Brit Awards 2019: US-Stars fehlen, Calvin Harris und George Ezra räumen ab

Zwei große Gewinner, eine Verliererin und wenig Prominenz aus Nordamerika. Weil viele Stars aus den USA und Kanada fehlten, feierten die Briten ihren jährlichen Musikpreis größtenteils unter sich. Der Ehrenpreis ging erstmals an eine Nicht-Britin.

Brit Awards 2019 Hugh Jackman

Hugh Jackman führte als Moderator durch die Verleihung der Brit Awards 2019

Picture Alliance

Am Mittwochabend wurde in der O2-Arena in London wichtigste britische Musikpreis verliehen. Bei den sogenannten Brit Awards 2019 fehlten jedoch zahlreiche US-Stars, die ihre Dankesreden per Videobotschaft über den Großen Teich schickten. Eine US-Künstlerin erschien jedoch. Auch weil sie als erste ausländische Musikerin den Ehrenpreis erhielt. Die großen Gewinner des Abends waren DJ Calvin Harris (35) sowie die Band The 1975.

Sowohl der schottische Star-DJ als auch die britische Indie-Rock-Band nahmen jeweils zwei Awards mit nach Hause. Harris als "Bester Produzent" sowie für die "Beste Single" ("One Kiss") im Verbund mit Dua Lipa (23). The 1975 gewannen den Preis als "Beste nationale Band" und für das "Beste Album". Auch der Star George Ezra (25) durfte jubeln, er gewann einen der wichtigsten Awards und wurde als "Bester Künstler" geehrt. Das weibliche Pendant räumte derweil Newcomerin Jorja Smith (21) ab.

Pink erhält Ehrenpreis und singt live

Zwar zählten auch zahlreiche US-Stars zu den Gewinnern, diese glänzten aber größtenteils durch Abwesenheit. So schickte Chartstürmerin Ariana Grande (25), die den Preis als "Beste internationale Künstlerin" erhielt, lediglich eine kurze Videobotschaft. Beyoncé (37) und Ehemann Jay-Z (49) als The Carters ("Beste internationale Band") taten es ihr gleich, ebenso wie Rapper Drake (32, "Bester internationaler Künstler"). Einzig US-Rockröhre Pink (39), die als erste Nicht-Britin den Ehrenpreis in den Händen halten durfte, war anwesend und trat auch live auf.

Verliererin der Veranstaltung war Sängerin Anne-Marie (27). Sie durfte sich im Vorfeld zwar über vier Nominierungen freuen, bekam aber keinen einzigen Brit Award. Die Girlband Little Mix gewann derweil für das "Beste Video" ("Woman Like Us"). Eröffnet wurde die Show übrigens von Schauspieler Hugh Jackman (50), der als "Greatest Showman" einen Song aus dem gleichnamigen Film performte.

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fk / SpotOnNews