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Bruce Springsteen über Depressionen: "Die Krankheit spielt in meinem Job keine Rolle"

Bruce Springsteen hat vor wenigen Wochen offenbart, dass er unter Depressionen leide. Dem stern sagt der Rockmusiker, dass er seine Krankheit auch vor seiner Band verheimlicht habe. Schließlich gehe es ihm auf der Bühne gut.

Bruce Springsteen sprach am Rande der Frankfurter Buchmesse über seine Autobiografie "Born to Run"

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Erst vor Kurzem, mit 67, machte seine Depressionen öffentlich, die ihn seit Jahrzehnten verfolgen. "Die Krankheit spielte in meinem Job keine Rolle. Wenn ich im Studio oder auf der Bühne bin, geht es mir gut", sagt der Rockstar in der aktuellen Ausgabe des stern. "Ich wollte die Band damit nicht belasten. Ich musste allein damit klarkommen. Nur meine Frau wusste Bescheid."

Er habe sich an das Leben mit der Krankheit gewöhnt. "Du begrüßt sie, und dann, plötzlich, kriecht die Depression dir den Rücken hinauf, und du findest dich unten im Loch wieder", sagt Springsteen. "Aber es kann tröstlich sein, in deine alten zerstörerischen Muster zu verfallen. Du denkst, du wärst in ihnen zu Hause." Geholfen hätten ihm Psychotherapie, Tabletten – und seine Fans. Wichtig ist Springsteen außerdem das Verhältnis zu seinen Kindern: "Es schadet nicht, es ihnen ganz direkt zu sagen: Ich liebe dich."

Bruce Springsteen macht sich Sorgen um seine Heimat

Zwei Wochen vor den Wahlen macht sich der US-Amerikaner Sorgen um seine Heimat. Donald Trump habe "tatsächliche Probleme angesprochen, leider auf die schlimmste Weise", sagt Springsteen. "Er wird die Wahl verlieren, aber er hat die Demokratie schwer beschädigt.

 

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo