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In die Staatsbibliothek: Nachlass von Dirigent Abbado geht nach Berlin

Claudio Abbado verstarb 2014 im Alter von 80 Jahren. Sein musikalisches Erbe geht an eine Stadt, an deren Orchester er viele Jahre lang Chefdirigent war. 

Claudio Abbado bei einem Konzert in der Schweiz im Jahr 2005

Der Nachlass von Claudio Abbado soll in einem Lesesaal der Berliner Staatsbibliothek zugänglich gemacht werden

Berlin erhält den musikalischen Nachlass des italienischen Dirigenten Claudio Abbado (1933-2014). Die Schenkung an die Staatsbibliothek umfasse Partituren, Notizen, Audioaufnahmen, Videos oder auch Briefe, teilten die Berliner Philharmoniker am Freitag mit. Abbado war viele Jahre Chefdirigent des Orchesters: 1990 war er nach dem legendären Herbert von Karajan an die Spitze gewählt worden, er blieb bis 2002 bei der Philharmonikern.

Erben von Claudio Abbado stimmten zu

Der Nachlass soll in einem geplanten Lesesaal zugänglich gemacht werden. "Außerdem ist geplant, große Teile des Archivs zu digitalisieren", heißt es in der Mitteilung. Die Vereinbarung, dass der Nachlass des Dirigenten nach Berlin kommt, hätten die von Abbados Erben gegründete Stiftung, die Staatsbibliothek und die Stiftung Berliner Philharmoniker unterzeichnet, teilten sie mit.

jek

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