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Verdächtiger verhaftet: Gestohlene John-Lennon-Tagebücher in Berlin gefunden

Vor elf Jahren wurden persönliche Gegenstände des verstorbenen John Lennon in New York gestohlen. Nun wurde ein Verdächtiger am Montagmorgen in Berlin verhaftet. In seinem Auto fand man unter anderem Tagebücher des berühmten Musikers.

Porträtaufnahme von John Lennon und Yoko Ono

Nach der Ermordung John Lennons wurde sein Besitz Ehefrau Yoko Ono vermacht

Knapp 37 Jahre nach der Ermordung hat die Berliner Polizei am Montag einen 58-Jährigen wegen Hehlerei mit Gegenständen aus dem Nachlass des Ex-Beatles verhaftet. Dabei geht es unter anderem um einige Tagebücher Lennons, wie Generalstaatsanwaltschaft und Polizei in der Hauptstadt mitteilten. Ein weiterer Verdächtiger lebt demnach in der Türkei und ist derzeit für deutsche Behörden nicht greifbar.

Die Tagebücher und weitere Gegenstände aus dem Nachlass des Musikers waren den Angaben zufolge seiner Witwe Yoko Ono vor elf Jahren in New York gestohlen worden. Lennon hatte ihr seinen Besitz hinterlassen. Vor drei Jahren tauchten sie in bei einem mutmaßlichen Hehler wieder auf. Die Berliner Behörden ermitteln in dem Fall wegen Hehlerei und Betrugs. Die Gegenstände konnten sie in dem laufenden Verfahren als Beweismittel sichern.

John-Lennon-Besitz im Auto gefunden

Der Verdächtige wurde am Montagmorgen in Berlin verhaftet. "Die Durchsuchungen verliefen erfolgreich, in seinem Pkw konnten weitere dort versteckte Gegenstände, die mutmaßlich aus dem John Lennons stammen, sichergestellt werden", berichteten die Ermittler. Die Ermittlungen dauern demnach an, über die Freigabe der gesicherten Beweismittel könne noch nicht entschieden werden.

Lennon war am 8. Dezember 1980 vor seinem Haus am New Yorker Central Park von einem geistig verwirrten Attentäter erschossen worden. Der Musiker wäre im vergangenen Oktober 77 Jahre alt geworden.

sve/DPA/AFP
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo