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Grammy-Nominierungen Bruce Springsteen und Eminem in Favoritenstellung


Der Rockmusiker Bruce Springsteen und Rap-Star Eminem haben sich in die Spitzengruppe der Grammy-Favoriten gesungen. Die beiden Künstler erhielten jeweils fünf Nominierungen.

Mit Rocksongs über den Lebensmut im Angesicht des Terrors und Raptiteln über das Aufbegehren junger Leute haben sich Bruce Springsteen und Eminem in die Spitzengruppe der Grammy- Favoriten gesungen. Für ihre überaus erfolgreichen Alben «The Rising» und «The Eminem Show» sowie einzelne Songs daraus erhielten der Rocker und der Rapper am Dienstag jeweils fünf Nominierungen für die 45. Grammy-Verleihung. Auf ebenso viele Anwartschaften für die begehrtesten Musikpreise der Welt kamen die Teenage-Rockröhre Avril Lavigne und die junge Jazzrock-Sängerin Norah Jones, Rap-Star Nelly, die Rockerin Sheryl Crow, R&B-Sängerin Ashanti und der Neo-Soul- Musiker Raphael Saadiq.

Springsteens LP «The Rising», auf der er den Mut und die Widerstandskraft der New Yorker nach den Terroranschlägen vom 11. September würdigt, wurde neben der «Eminem Show» als bestes Album des Jahres 2002 nominiert. Die anderen Anwärter in dieser prominentesten von allen 104 Grammy-Kategorien sind Nelly mit «Nellyville», Norah Jones mit «Come Away With Me» und die Country-Ladies Dixie Chicks mit «Home».

Hoffnungen auf den Grammy für die beste Single des Jahres können sich neben Eminem mit «Without Me» auch Vanessa Carlton mit «A Thousand Miles», Norah Jones mit «Don’t Know Why», Nelly und Kelly Rowland mit «Dilemma» und Nickleback mit «How You Remind Me» machen. Als beste neue Künstler wurden Ashanti, Michelle Branch, Norah Jones, Avril Lavigne und John Mayer nominiert. Mehrfach-Nominierungen erhielten neben anderen auch India Arie, Elvis Costello, Johnny Cash und Britney Spears.

Die 45. Grammy-Verleihung geht in der Nacht zum 24. Februar im Madison Square Garden über die Bühne. Damit findet die Award- Zeremonie der Academy of Recording Arts and Sciences nach der Beilegung eines 1998 ausgebrochenen Streits mit dem damaligen Bürgermeister Rudolph Giuliani zum ersten Mal wieder in New York statt.


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