HOME

Hört, hört! - die Musiktipps der Woche: Die Geschichte der Oh

In den Musiktipps der Woche stellen wir heute ein O-Tape zusammen: Songs, die mit "Oh" beginnen - von Jan Delay bis Arcade Fire.

Von Matthias Schmidt

Matthias Schmidt ist Kulturredakteur beim stern

Matthias Schmidt ist Kulturredakteur beim stern

Wer oft und gern Musik hört, darf sich nicht immer nur von Neuheiten treiben lassen. Jede Woche galoppiert da eine andere Sau durchs Dorf und verschwindet in der darauf folgenden wieder da, wo sie hingehört: im Schlamm des Stalls der Vergeblichkeit.

Viel besser: Sich inspirieren lassen von aktuellen Filmen, TV-Serien oder Büchern. Wie "Das Nao in Brown", eine grandios gezeichnete und erzählte Graphic Novel von Glyn Dillon (Egmont Verlag) über die Irrungen und Wirrungen einer jungen Illustratorin.

Beim Ausmisten entdeckt Nao eine alte Mix-Kassette aus Unizeiten - das "O-Tape". Auf dem finden sich Bowie und Chuck Berry, die Pixies mit "Oh My Golly!" oder das unvermeidliche "Day O" aus dem "Banana Boat Song" von Harry Belafonte. Warum gerade ein "O-Tape" fragt sie ihren Jugendfreund.

- Weil du immer Oh sagst. Das ist so ein kleiner Tick von dir.
- Was? Nein! Echt?
- Ja, wirklich. Wenn du dich zum Beispiel aus einem Gespräch windest - als ob es dein Eject-Knopf wäre. Ich fand es immer schon irgendwie süß.
- Oh...
- Haha, siehst du?

Alsdenn: Unsere Sau der Woche, ein zweites "O-Tape". Und das ist auch nicht Oh-ne.

Dan Mangan: Oh Fortune
Friska Viljor: Oh Oh
Ra Ra Riot: Oh, La
Jan Delay: Oh Jonny
Cocoon: Oh My God
James: Oh My Heart
Andrew Bird: Oh No
The Decemberists: O Valencia!
Bat For Lashes: Oh Yeah
Arcade Fire: Awful Sound (Oh Eurydice)

Themen in diesem Artikel