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Klassik: Berliner Philharmoniker auf US-Tournee

Die Musiker starteten ihre erste US-Tournee mit ihrem neuen Dirigenten Sir Simon Rattle. Ihr Auftaktkonzert in New York erntete Bravorufe und Standingovations.

Mit Bravorufen und Standingovations empfingen amerikanische Klassik-Fans die Berliner Philharmoniker. Ihre erste US-Tournee mit ihrem neuen Dirigenten Sir Simon Rattle startete das Orchester am Mittwochabend (Ortszeit) in der New Yorker Carnegie Hall. Damit kehrten die Berliner nach zwei Jahren in die US-Konzerthalle zurück.

Die Musiker begeisterten das Publikum mit einer Mischung aus klassischer und zeitgenössischer Musik: Bela Bartoks "Musik für Streicher, Schlagzeug und Celesta" sowie ein Violinkonzert von Bartoks Zeitgenossen György Ligeti. Die zweieinhalbstündige Vorstellung schloss mit Ludwig van Beethovens sechste Symphonie "Pastorale" ab.

Am Freitag sollen die Philharmoniker aus Berlin in der Carnegie Hall für die UN-Botschafter des Weltsicherheitsrates spielen. Bundesaußenminister Joschka Fischer hat im Rahmen seines Besuches bei der US-Regierung in Washington ebenfalls ein Konzert des Berliner Weltklasse-Orchesters eingeplant. Weitere Stationen der Tournee sind unter anderen Chicago, Los Angeles und San Francisco.