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Erstes Album seit acht Jahren: Metallica sind zurück - und sie haben Wut mitgebracht

Die Götter des Thrash Metal melden sich zurück - mit einem neuen Album und einer Single, die klingt, als wären Metallica wieder 20. "Hardwired to self-destruct" heißt das gute Stück. Der Soundtrack zum Weltuntergang.

Von Sophie Albers Ben Chamo

Metallica auf der Bühne

"Wir wissen, dass es lange gedauert hat" - nach acht Jahren Pause bringen Metallica ein neues Album auf den Markt: "Hardwired... to self-destruct"

Von nun an gehe es nur noch bergab, hat Leadgitarrist Kirk Hammett 2008 im Gespräch mit stern lachend verkündet, als die Metalgötter in Nürnberg bei Rock am Ring spielten. Zu gut gelungen fand er das damalige Album "Death Magnetic", für das Überproduzent Rick Rubin eine der einflussreichsten Bands aller Zeiten zu ihren Wurzeln zurückgeführt hatte. Tatsächlich war es dann erst einmal still. Und Metallica Fans musste so lange warten wie nie zuvor. Doch nun, acht Jahre später, hat Metallica "Hardwired... to self-destruct" angekündigt. Das elfte Studioalbum soll am 18. November erscheinen. Und der ersten Single nach zu urteilen, hatten James Hetfield, Kirk Hammett, Robert Trujillo und Lars Ulrich im Studio so richtig gute schlechte Laune.

Metallicas neue Platte: "Sie existiert wirklich"

"We're so fucked/ Shit outta luck/ Hardwired to self-destruct/ Once upon a planet burning/ Once upon a flame/ Once upon a fear returning/ All in vain/ Do you feel that hope is fading?/ Do you comprehend?/ Do you feel it terminating?/ In the end" Die Endzeitstimmung ist unterlegt mit rasenden Beats, messerscharfen Riffs und Hetfields wütendem Gebelle, das mehr Energie hat als alle Nu-Metal-Bands zusammen.

Slayer- und Slipknot-Produzent Greg Fidelman saß an den Reglern. Es sollen 80 Minuten auf zwei CDs sein mit insgesamt 26 Songs

Es habe lange gedauert, das sei ihnen bewusst, heißt es in einem Statement auf der Metallica-Website. Aber die Platte "existiert wirklich!" Es geht also doch wieder bergauf.


Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo