Musical Beach Boys surfen bald am Broadway


In Hamburg feiert ein Abba-Musical Erfolge, auch in den USA sind auf Popsongs basierende Revuen im Kommen. Jetzt sollen die Beach Boys am Broadway für Furore sorgen.

Mit mehr als 30 Hits der Beach Boys wird am Broadway der anhaltende Trend zu Pop- und Rockbühnenstücken fortgesetzt. Nur wenige Tage nach der Ankündigung eines Broadway-Show nach dem Vorbild von Pink Floyds Hitalbum "The Wall" wurde die Premiere des Surfsound-Musicals "Good Vibrations" für Januar 2005 avisiert.

Im Mittelpunkt der Handlung sollen aber nicht die legendären Beach Boys stehen, sondern eine Gruppe von Teenagern aus der Provinz, die Abenteuer an Kaliforniens Stränden suchen. Die Choreografie für die Aufführung am Eugene O'Neill Theatre übernimmt John Carrafa, der bereits das erfolgreiche Musical "Urinetown" in Szene setzte. Zu den Beach-Boy-Evergreens, die für die Aufführung neu eingespielt werden, gehören neben "Good Vibrations" auch "California Girls", "Fun, Fun, Fun", "Help Me, Rhonda" und "Surfin' Safari".

Musicals nach bekannten Hits liegen im Trend

Erst vergangene Woche hatte der Musikproduzent Tommy Mottola die Broadway-Inszenierung von "The Wall" in der Dramaturgie von Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters angekündigt. Auch nach mehr als zwei Jahrzehnten begeisterten sich noch viele Menschen für Hits wie "Another Brick in the Wall", "Mother" oder "Hey You", sagte er. Der Broadway knüpft mit beiden Neuinszenierungen an den Erfolg von Musicals nach Pop- und Rockhits an, darunter von der schwedischen Band AbbA, den Rockern The Who und dem New Yorker Sänger Billy Joel.

DPA DPA

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