HOME

Musik: Die Stars kommen nach Berlin

Zur Gala für den Deutschen Schallplattenpreis wurden am Samstagabend in der Hauptstadt Rock- und Popstars aus aller Welt sowie Fans aus ganz Deutschland erwartet.

Spannung vor der Echo-Verleihung in Berlin: Zur Gala für den Deutschen Schallplattenpreis wurden am Samstagabend in der Hauptstadt Rock- und Popstars aus aller Welt sowie Fans aus ganz Deutschland erwartet. Auf dem Programm im Internationalen Congress Centrum standen Auftritte von Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, Shania Twain, Avril Lavigne und die Red Hot Chili Peppers. Anwärter auf die Preise der Deutschen Phono-Akademie in 28 Kategorien waren unter anderem Bruce Springsteen, Marius Müller-Westernhagen, Shakira, Celine Dion und die Toten Hosen, aber auch Volksmusiker wie Hansi Hinterseer und die Kastelruther Spatzen.

Bereits am Freitagabend war Robbie Williams in Berlin angekommen. Der unter der Trennung von seiner Freundin leidende Popsänger hatte sich nach der Ankunft in einem Hotel in Berlin-Mitte einquartiert. Teenie-Star Kelly Osbourne und die spanische Girlie-Band Las Ketchup hatten zuvor eine Teilnahme an der Zeremonie abgesagt.

Zu der fast dreistündigen Veranstaltung hatten sich zahlreiche Branchenprofis angekündigt. Etwa die Hälfte der rund 5000 Karten war im freien Verkauf angeboten worden. Pop-Fans zahlten bei Internet- Auktionen bis kurz vor Beginn etwa 500 Euro für zwei Karten. Im Vorverkauf hatten die Tickets zwischen 18 und knapp 30 Euro gekostet.

Bereits bekannt gegeben wurden als Preisträger der Sender «radio Eins» von ORB und SFB in der Kategorie Medien, Alex Silva, Produzent von Herbert Grönemeyer und den Manic Street Preachers, sowie das Berliner Duo Rosenstolz für den besten Web-Auftritt.

Auf der Prominentenliste standen unter anderem die Schauspielerin Esther Schweins, Moderator Günther Jauch, Nena, Xavier Naidoo und Campino von den Toten Hosen, Boxweltmeister Wladimir Klitschko, Comedy-Star Helge Schneider und der Produzent Mousse T. Auch die HipHop-Stars Afrob und Samy DeLuxe sowie die Elektro-Pioniere DAF hatten sich angekündigt.