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RECHTSSTREIT: Jacko geht mit Star-Anwälten gegen Sony vor

Michael Jackson fährt schwere Geschütze auf: Im Streit mit seiner Plattenfirma Sony Music hat der »King of Pop« bereits zwei Star-Anwälte engagiert.

Popstar Michael Jackson will gegen seine Plattenfirma Sony Music vor Gericht ziehen und hat dafür bereits zwei Anwälte engagiert. Neben Johnnie Cochran, dem Anwalt von O.J. Simpson, ist jetzt auch Martin Singer in seinem Team. Dies berichtete die »New York Daily News« am Mittwoch. Singer vertritt auch Hollywoodstars wie Bruce Willis, Sylvester Stallone, Eddie Murphy und Russell Crowe. Ob es schon in Kürze zu einem Gerichtsverfahren kommen wird, wollte Singer noch nicht sagen.

»Jacko« wittert Sabotage

Jackson wirft Sony Music und seinem Chef Tommy Mottola vor, den Erfolg seines jüngsten Albums »Invincible« vorsätzlich sabotiert zu haben. Während der »King of Pop« Sony Rassismus vorwirft, konzentriert sich sein Anwalt auf die wirtschaftlichen Aspekte. Das Album sei »nicht gut genug vermarktet« worden, so Singer. »Wir hatten 2001 ein riesiges TV-Special. Sony hat nicht eine Minute Werbezeit dafür eingekauft.

Will Sony Jackson loswerden?

Warum? Weil es vielleicht gar nicht in ihrem wirtschaftlichen Interesse stand, dass das Album erfolgreich wird», sagte Singer. Sony wollte, dass «Invincible» ein Flop wird, um Michael Jackson los zu werden. Im vergangenen Jahr war in New York die Gala zum 30-jährigen Bühnenjubiläum Jacksons mit zahlreichen Stars.

Ein Sprecher von Sony findet die Anschuldigungen des Stars und seiner Anwälte »lächerlich«: »Sony Music hat alles in seiner Macht stehende getan, um Mister Jackson zum weltgrößten Superstar aufzubauen und zu vertreten. Anzudeuten, dass wir jemals etwas anderes im Sinn hatten, als Mister Jackson in den vergangenen 15 Jahren unsere volle Unterstützung zu geben, ist einfach lächerlich«.