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Roxette charmed die Charts: Lenas "Good News" auf Platz zwei verdrängt

Nach zehn Jahren präsentieren Roxette ein neues Studioalbum - und stürmen damit die deutschen Charts. Lenas "Good News" musste dem Song "Charm School" des schwedischen Popduos Platz machen.

Zurück mit einem Paukenschlag: Mit ihrem ersten Studioalbum seit zehn Jahren ist die schwedische Band Roxette auf Anhieb auf Platz eins der deutschen Hitparade gestürmt. Per Gessle und Marie Fredriksson hatten lange pausiert. Fredriksson war an einem Hirntumor erkrankt. In den vergangenen Jahren gab es zwar immer wieder mal einzelne Auftritte, aber außer einer Hitsammlung gab es keine neue Platte. Nun verdrängte das Duo mit "Charm School" die deutsche Grand-Prix-Titelverteidigerin Lena mit "Good News" auf Rang zwei, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag mitteilte.

Als weitere Neueinsteiger schafften es PJ Harvey mit "Let England Shake" auf Platz 20, das Country-Trio Lady Antebellum mit ihrem Grammy-Abräumer-Album "Need You Now" auf Rang 24, die italienische Rockröhre Gianna Nannini mit "Io e te" auf Platz 26. Mogwai liegt mit "Hardcore Will Never Die, But You Will" direkt dahinter. Die englische Sängerin I Blame Coco stieg mit ihrer Platte "The Constant" auf Anhieb auf Platz 31 ein; das Bandprojekt Bright Eyes des US-Musikers Conor Oberst schaffte es mit dem Album "The People's Key" von null auf Platz 41.

In den Single-Charts konnte der Hawaiianer Bruno Mars mit seinem Song "Grenade" die Spitze behaupten, doch auf Platz zwei stieg Lady Gaga mit "Born This Way" neu ein. Die englische Band Hurts bleibt mit "Stay" auf Rang drei. Die Britin Natalia Kills schaffte es mit dem Lied "Mirrors" auf Anhieb auf Platz zehn und die finnische Rockband Sunrise Avenue stieg mit "Hollywood Hills" auf Rang 18 ein.

Countrymusik ist nach dem Grammy-Erfolg von Lady Antebellum in der vergangenen Woche auch in den deutschen Single-Charts auf dem Vormarsch: Das Trio kam mit dem Song "Need You Now" erstmals in die Top 100 - und zwar auf Platz 32.

Die kompletten Charts werden offiziell erst am Freitag veröffentlicht.

mm/DPA / DPA