Wave-Rock Hot Hot Heat: "Make Up The Breakdown"


Zehn Stücke feinsten Wave-Rocks. Das Ganze versehen mit Melodien, die direkt ins Ohr gehen, und mit tanzbaren Beats unterlegt: Fertig ist das Party-Album des Sommers.

Ganz schön schweißtreibend, diese neue Band aus Kanada: Hot Hot Heat machen Wave-Rock alter Schule mit Punk-Attitüde à la The Clash und setzen dabei zugleich auf den Partyfaktor. Sänger Steve Bays prägt die zehn Songs mit seiner aufgedreht-rotzigen Stimme, die mehr als einmal an den frühen Robert Smith von The Cure erinnert. Fast alle der zehn Songs hat das Quartett von Vancouver Island mit flotten, extrem tanzbaren Beats unterlegt. Und natürlich dürfen auch catchy Keyboardsounds - mal knarzig, mal süßlich - nicht fehlen.

Der naturgemäß an jeder Ecke lauernden Retro-Falle entgehen die Jungs aber gekonnt; musikalische Klischees werden weiträumig umschifft. So klingen zwei der besten Songs, „Bandages“ und "Oh, Goddamit", wegen ihrer stilistischen Zitate zwar vertraut, aber zugleich aufregend neu.

Live-Termine:

18.05. Hamburg (Molotow)
19.05. Köln (Underground)

Torsten Holtz

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