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Zum 96. Geburtstag von Ella Fitzgerald: Die zufällige Sängerin, die 13 Grammys gewann

Sie hatte alles erreicht, was eine Sängerin erreichen kann. Doch ihre Unsicherheit begleitete sie ihr Leben lang: Ella Fitzgerald. Google feiert ihren 96. Geburtstag heute mit einem Doodle.

Mein Antrieb, meine Motivation war immer meine Liebe zum Publikum." Ella Fitzgerald stand seit ihrem 18. Lebensjahr auf der Bühne. Sie hatte früh gelernt, für sich selbst zu sorgen, mit 14 Jahren verlor sie ihre Mutter und zog zu ihrer Tante. Doch zu einer der berühmtesten Jazz-Sängerinnen aller Zeiten wurde sie eher durch Zufall: Als sie bei einem Talentwettbewerb in den 1920er Jahren im berühmten Apollo Theater in Harlem auftreten wollte, zitterten ihr die Beine so sehr, dass sie statt der geplanten Tanzeinlage spontan ein Lied sang - und den Wettbewerb gewann.

Es folgte eine unglaubliche Karriere: Auftritte mit Frank Sinatra und Nat King Cole, 13 Grammys und mehr als 40 Millionen verkaufte Alben. Der von ihr mitentwickelte Scatgesang machte sie weltberühmt. Durch ihre drei Oktaven umfassende Stimme, konnte sie singen, was immer sie wollte: Swing, Blues, Samba oder Gospel. Doch das Lampenfieber blieb der First Lady des Jazz ihr ganzes Leben erhalten. Abseits der Bühne soll sie sehr schüchtern und unsicher gewesen sein.

Trotzdem brachte sie es auf mindestens zwei Ehemänner, laut Gerüchten soll eine dritte Hochzeit heimlich in Norwegen stattgefunden haben. Lange hielten ihre Romanzen jedoch nie. Ella Fitzgerald starb am 15. Juni 1996. Zuvor hatte sie durch Diabetes bereits ihr Augenlicht und ihre zwei Unterschenkel verloren.

vim
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