Nach Knick zum Jahresende "Tatort" meldet sich mit Spitzenquote zurück

In "Tatort: Das jüngste Geißlein" suchen die Ermittler Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) d
In "Tatort: Das jüngste Geißlein" suchen die Ermittler Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) die kleine Eliza.
© SWR/Benoît Linder
Am ersten Sonntagabend im neuen Jahr hat sich der "Tatort" im Ersten wieder stark gezeigt und die Konkurrenz weit hinter sich gelassen.

Nach den Feiertagen haben die Zuschauerinnen und Zuschauer offensichtlich wieder mehr Interesse am "Tatort". Denn während die Krimi-Ausgaben rund um Weihnachten und den Jahreswechsel schwächere Quoten einfuhren, erzielte die Episode am Sonntagabend wieder gewohnte Top-Werte.

Freiburger Fall holt 32,5 Prozent Marktanteil

So schalteten laut AGF Videoforschung 8,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bei "Das jüngste Geißlein" ein. Damit übertraf der neueste Freiburger Fall auch die beiden vorherigen Episoden mit dem Ermittlerduo Franziska Tobler, gespielt von Eva Löbau (53), und Friedemann Berg, gespielt von Hans-Jochen Wagner (57). Auch der Marktanteil fiel mit 32,5 Prozent beim Gesamtpublikum hervorragend aus. Ebenfalls konnte der "Tatort" bei der jüngeren Zielgruppe von 14 bis 59 Jahren mit 29,1 Prozent punkten.

Damit scheint die Flaute zum Jahresende überwunden, die die Krimireihe im Ersten auch diesmal wieder erlebte. Am zweiten Weihnachtstag hatten etwa nur 5,13 Millionen bei "Das Verlangen", einem Fall aus München, eingeschaltet. Am Neujahrsabend ging "Nachtschatten" aus Dresden ins Rennen gegen "Das Traumschiff": Beim Gesamtpublikum behielt der ARD-Krimi zwar die Nase vorn, doch 6,12 Millionen Zuschauer sind für einen "Tatort" eher mittelmäßig. Bei den Jüngeren musste die Neujahrs-Episode gar eine historische Schlappe einstecken. Nur 9,6 Prozent Marktanteil und damit den ersten einstelligen Wert in der Geschichte der Krimireihe. So wurde die "Tatort"-reichste Zeit im Jahr, in der fünf Folgen innerhalb von zwölf Tagen ausgestrahlt wurden, gleichzeitig zur quotenschwächsten.

Am Sonntagabend jedoch konnten die Freiburger das Quoten-Ruder wieder herumreißen. Gegen den "Tatort" hatte zur Primetime kein anderes Format eine Chance. Für "Rosamunde Pilcher: Einspruch für die Liebe" im ZDF interessierten sich immerhin noch 4,08 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das jüngere Publikum der 14- bis 49-Jährigen verhalf Sat.1 mit dem Film "Fack ju Göhte" aus dem Jahr 2013 zu 13,6 Prozent Marktanteil. Insgesamt schalteten 1,27 Millionen Menschen ein.

"Promi-Darts-WM" rutscht ab

Für ProSieben lief es mit seinem Live-Event "Promi-Darts-WM" am Sonntagabend wenig zufriedenstellend. Im Schnitt schauten nur 0,81 Millionen Menschen zu - mehr als 200.000 weniger als im Vorjahr. Der Marktanteil bei den Jüngeren sank auf 10,5 Prozent und markierte damit den zweitschwächste Marktanteil in dieser Zielgruppe seit der Premiere im Jahr 2017.

Abgeschlagen waren auch andere Primetime-Programmierungen: Der Filmklassiker "Kindergarten Cop" bei Kabel Eins kam auf 2,8 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum und insgesamt 660.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. "Knowing - Die Zukunft endet jetzt" auf RTLzwei verzeichnete 610.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie einen Marktanteil bei den Jüngeren von 4,6 Prozent Marktanteil. Eine alte Folge von "Kitchen Impossible" (VOX) konnte noch einen Marktanteil von 6,6 Prozent in der klassischen Zielgruppe erreichen.

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