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Robbie Williams Er sollte der neue Queen-Sänger werden

Die Pose hätte schon einmal gestimmt: Robbie Williams auf der Bühne
Die Pose hätte schon einmal gestimmt: Robbie Williams auf der Bühne
© Fabio Diena/shutterstock.com
Pop-Star Robbie Williams hätte in Freddie Mercurys Fußstapfen treten können, doch er wollte nicht. Seine Entscheidung hatte mehrere Gründe.

Pop-Entertainer Robbie Williams (46, "Angels") hat nach dem Tod von Freddie Mercury (1946 - 1991) das Angebot bekommen, der neue Queen-Sänger zu werden. Williams lehnte aber ab. Das verriet der britische Sänger jetzt in einem Interview mit dem Radiosender "SiriusXM". Bei einer Neuvertonung des Queen-Klassikers "We Are The Champions" für den Film "A Knight's Tale" im Jahr 2001 hatte der Musiker scheinbar bleibenden Eindruck bei den Original-Queen-Mitgliedern Brian May (72) und Roger Taylor (70) hinterlassen.

Daraufhin hätten sie ihn gefragt, ob er nicht bei ihnen in der Band einsteigen wolle. "Auch wenn ich hier am Mikrofon sehr selbstbewusst bin, habe ich ein sehr geringes Selbstwertgefühl", erklärte Williams seine Entscheidung im Gespräch mit Moderatorin Lyndsey Parker. "Ich dachte, ich erspare ihnen die Dreistigkeit, mich auf eine Bühne und die gleiche Stufe wie Freddie Mercury zu stellen. Für mich ist er himmlisch. Er ist gottgleich. Es war einfach zu beängstigend." Ob aus Respekt oder Angst - Robbie Williams vergab damals eine einmalige Gelegenheit.

"Ich wollte das Geld nicht durch drei teilen"

Nebenbei erwähnte der Pop-Star noch einen anderen, pragmatischeren Grund für seine Absage. "Zu dieser Zeit habe ich selbst in Stadien gespielt. Ich wollte das Geld nicht durch drei teilen müssen, aber das ist eine andere Geschichte", witzelte er. Nach der Absage von Williams ließen Queen aber nicht locker und klopften bei einem weiteren Sänger an. 2004 starteten sie die Neuauflage der Band mit dem ehemaligen Free- und Bad-Company-Frontmann Paul Rodgers (70). Nach dessen Austritt führten Brian May und Co. das Projekt mit dem "American Idol"-Teilnehmer Adam Lambert (38) fort.

SpotOnNews

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