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Roeland Wiesnekker: Überragender Auftritt im Kölner "Tatort"

Unbekannt ist Roeland Wiesnekker schon länger nicht mehr. Dank "Tatort: Weiter, immer weiter" könnte er in die erste Reihe gespült werden.

Will unbedingt die Kripo unterstützen: Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker) ermittelt auf eigene Faust

Will unbedingt die Kripo unterstützen: Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker) ermittelt auf eigene Faust

Es war ein unfassbar guter Auftritt von Roeland Wiesnekker (51)! Der Schweizer machte mit seiner Präsenz als psychisch kranker Polizist Frank Lorenz aus einem starken Kölner "Tatort" einen überragenden. In "Weiter, immer weiter" hauchte er einem gescheiterten Gesetzeshüter realistisch Leben ein. Mal hatte man Mitleid mit ihm, mal konnte man nur den Kopf schütteln über das wirre Vorgehen von Lorenz, was sich am Ende des Films als massive Geisteskrankheit herauskristallisierte.

Die Macher besetzten den anspruchsvollen Part mit einem durchaus gewohnten Gesicht: Der 51-jährige Wiesnekker wurde in der Nähe von Zürich geboren, hat allerdings niederländische Wurzeln. Bekannt wurde er durch seine zahlreichen Rollen in verschiedensten Fernseh- und Kinoproduktionen. Bereits 2005 hatte er seine erste Nebenrolle in einer "Tatort"-Produktion; damals im Münchner Ableger der Krimi-Reihe an der Seite von Udo Wachtveitl (60) und Miroslav Nemec (64).

Oscar-Nominierung für Kurzfilm-Rolle

Auch als Theater-Darsteller machte er sich unter anderem am Schauspielhaus Zürich einen Namen. 2009 heimste Wiesnekker sogar eine Oscar-Nominierung in der Sparte "Bester Kurzfilm" für seine Darstellung in "Auf der Strecke" ein. 2014 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis als "Bester Schauspieler" für seine Leistung im "Spreewaldkrimi - Mörderische Hetze".

Auch als fester Bestandteil des "Tatort"-Kosmos ist er im Übrigen kein Unbekannter: Von 2015 bis 2016 spielte er den Kommissariatsleiter Henning Riefenstahl an der Seite des Frankfurter Ermittlerduos Janneke und Brix. Seit 2018 verkörpert er außerdem die Rolle des BKA-Kommissars Jan Koller in den "Prag-Krimis". Man wird in der nächsten Zeit aller Voraussicht nach noch mehr von Roeland Wiesnekker hören...

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