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"Tatort" aus Köln: Der Rächer der Nacht

Ein Verkehrstoter ist für die Kölner Mordkommission eigentlich kein Fall. Doch ein wackerer Streifenpolizist sieht tiefere Verstrickungen - und bringt die "Tatort"-Kommissare Ballauf und Schenk schließlich dazu, Ermittlungen aufzunehmen.

"Tatort" aus Köln

Die Kölner "Tatort"-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, r) befragen den Streifenpolizisten Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker), der bei einem tödlichen Unfall zugegen war.

ARD
  • 3 von 5 Punkten
  • Ein gut gedachter Fall, der ein bisschen zu durchsichtig konstruiert ist.

Worum geht's?

Schlimmer Abend für den Streifenpolizisten Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker): Beim Versuch, sich der Verkehrskontrolle zu entziehen, rennt ein junger Mann vor die Bahn. Lorenz gibt an, der Mann sei von Russen verfolgt worden. Damit wäre dies ein Fall für die Mordkommission. Und tatsächlich stoßen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) auf einige Ungereimtheiten: Als die Kommissare die Todesnachricht überbringen wollen, spült der Zwillingsbruder des Toten seine Drogenvorräte im Klo herunter. Haben sich die Brüder etwa mit der Russenmafia angelegt - wie der Streifenpolizist vermutet?

Warum lohnt sich dieser "Tatort"?

Roeland Wiesnekker liefert einmal mehr eine Glanzleistung ab. Er spielt einen überspannten Streifenpolizisten, der als furchtloser Rächer der Nacht gegen alle Widerstände den Kampf gegen das Verbrechen aufnimmt. Der buchstäblich durch Dreck und Kotze watet, um für Recht und Ordnung zu Sorgen. Allen psychischen Stress, den er in seinem Beruf anhäuft, schiebt er mithilfe des Oliver-Kahn-Mottos "Weiter, immer weiter" zur Seite. Dabei geht er mitunter über Grenzen hinaus - bis irgendwann nicht mehr klar ist, was Wahn und was Wirklichkeit ist.

Was stört?

So gut diese "Tatort"-Folge gedacht ist: Leider kommt man als Zuschauer schnell dahinter, was hier falsch läuft und wie die Dinge wirklich zusammenhängen.

Die Kommissare?

Freddy Schenk freut sich, seinen alten Kollegen Frank Lorenz wiederzutreffen, für den er nur "Schenky" ist. Doch die Kumpelei der beiden geht Max Ballauf gehörig auf die Nerven. Schließlich ermittelt er auf eigene Faust und hinter deren Rücken der Kollegen.

Ein- oder Ausschalten?

Auch wenn diese Folge nicht restlos überzeugt: Allein die furiose Performance von Roeland Wiesnekker lohnt das Einschalten.

10 Fakten zum Tatort, die Sie noch nicht kannten
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.