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Verona Pooth bei "6 Mütter": "Meine Erziehungsmethoden sind unkonventionell - aber erfolgreich"

Als eine von "6 Müttern" gibt Verona Pooth in der gleichnamigen Vox-Sendung Einblick in ihr Familienleben. Dem stern verriet sie vorab, wer sie im Alltag unterstützt, und ob ihre Söhne sie manchmal peinlich finden.

Verona Pooth

Verona Pooth mit ihren Söhnen Rocco (l.) und Diego auf dem heimischen Sofa

Frau Pooth, Sie stehen seit 20 Jahren vor der Kamera. Wie war es jetzt, Kamerateams in Ihr privates Zuhause zu lassen?

Sehr ungewohnt und anders. Aber schon nach einem Tag war klar, dass man sich keine Sorgen zu machen braucht. Ein tolles Team und ein Sender wie Vox, dem man vertrauen kann, machten es uns allen sehr einfach. Ich bin stolz auf meine Familie und freue mich sehr, dass zeigen zu dürfen.

Wie fanden es Ihre Söhne vor der Kamera zu stehen?

Da ich nie irgendein großes Getöse um meine Bekanntheit gemacht habe und die Kinder Blitzlicht und Kameras von klein auf kennen, war es überhaupt kein Problem für die beiden Racker.

Wie vermitteln Sie Ihren Söhnen, dass sie sehr privilegiert aufwachsen?
Ich habe bei den Dreharbeiten gemerkt, dass viele sehr erstaunt waren, wie ich gewisse Dinge in der Erziehung regele. Aber ich glaube behaupten zu können, manchmal zwar unkonventionell zu sein, aber auch erfolgreich. Auch in der Erziehung.

Verona Pooth

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Ich hatte wahnsinnige Angst, dass meine Kinder ertrinken könnten, als sie noch klein waren. Während eines Urlaubs auf den Malediven habe ich Diego eine Schwimmweste umgeschnallt, ein Zahlenschloss gekauft und vorne an die Weste noch Ösen annähen lassen und das Zahlenschloss zugemacht. Er hatte sie von morgens bis abends an. Rocco habe ich später eine Katzenleine gekauft und sie um sein Fußgelenk geschnallt. Und das Ende von der Leine habe ich um mein Fußgelenk gemacht. So wollte ich verhindern, dass er nachts aufwacht und zum Pool läuft.

Sind Sie und Ihr Mann Franjo sich in Erziehungsfragen immer einig?

Ja. Wir sind uns grundlegend sehr einig. Wir haben die gleichen Ansichten und Vorstellungen wie unsere Kinder zu sein haben. Und teilen uns die Aufgaben nach Vorlieben und Möglichkeiten auf. Das passt sehr gut zusammen.

Wer unterstützt Sie im Haushalt und bei der Kinderbetreuung?

Meine Schwiegereltern insbesondere bei der Erziehung und "Aufzucht" meiner kleinen Nachkommen. Ansonsten habe ich noch eine Haushaltshilfe sowie unsere Nanny, die mittlerweile ein Teil unserer kleinen Familie mit Hund und allem drum und dran ist. Als Geschäftsfrau kann und will ich mir das gerne leisten.

Welche Aufgaben übernehmen Ihre Söhne im Haushalt?

Im Haushalt? Jungs? Die, die sie selber betreffen. Also ihr Zimmer, ihre Sachen, ihre Dinge, ihre Angelegenheiten. Das müssen sie selber organisieren. So weit das ein Sechsjähriger wie Rocco kann. Aber abspülen müssen sie nicht und Wäsche waschen auch nicht.

Wann klingelt bei Ihnen morgens der Wecker?

Ich habe zwei schulpflichtige Kinder. Also "leider" um 6.30 Uhr. Wie wohl überall in Deutschland.

Sind Sie Ihren Söhnen manchmal peinlich?

Nein. Nur, wenn ich anderen Geschichten vor ihnen erzähle, die ich als Mutter süß finde. Dann schämen sie sich ein wenig für mich. Aber das ist mir egal. Ich erzähle es trotzdem, wenn mir danach ist.

Gibt es Momente, in denen Sie sich als Mutter überfordert fühlen?
Nein, eigentlich nicht. Das wäre ja noch schöner, wenn ausgerechnet ich mich beschweren würde. Ich habe mir alle Möglichkeiten erarbeitet und meine Kinder bewusst und mit absolutem Willen bekommen. Da kann mich nichts überfordern.

Welche Frau bei "6 Mütter" hat Sie am meisten beeindruckt?
Wissen Sie, alle waren sehr interessant. Alle stehen voll im Leben und als prominente Mütter teilen wir viele Dinge - positiv wie negativ. Das war auch nach der ersten Staffel ein Grund für mich mit dabei zu sein. Ich habe viel gesehen und gelernt. Hoch interessant. Aber wenn ich jemanden heraus heben muss: vielleicht Patricia Kelly.

Gibt es Erfahrungen, die Sie während der Dreharbeiten gemacht haben, die Sie in Ihren Alltag übertragen?

Ich würde sagen, dass das Zusammensein mit den anderen Müttern mir einiges mitgegeben hat. Einiges hatte ich ganz anders gesehen. Manches hat mich überrascht. Vieles hat mich extrem interessiert. Bewusst und unterbewusst hat die Teilnahme mein Leben bereichert. Da bin ich mir sicher.

"6 Mütter" läuft ab dem 5. Dezember 2017 immer dienstags um 20.15 Uhr bei Vox

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.